Zeitzeugen der Antifa-Transporte und Rheinwiesenlager gesucht

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Die Autoren Marlene und Horst W. Gömpel aus Schwalmstadt suchen Dokumente und Zeitzeugen zu den Themen Antifa-Transporte und Rheinwiesenlager.

Schwalm-Eder. Die beiden Autoren des Buchs "angekommen...!", Marlene und Horst W. Gömpel aus Schwalmstadt, suchen Zeitzeugen und Dokumente aus unserer Region zu den beiden Themen Antifa-Transporte und Rheinwiesenlager.

Antifa-Trnasporte

Bei den Antifa-Transporten (Antifa: kurz für antifaschistisch, Anm. d. Red.) handelt es sich um den bevorzugten Abtransport der Gegner des nationalsozialistischen deutschen Systems in der Tschechoslowakei  (Mitglieder der KPD, SPD, Gewerkschaftsmitglieder usw.) in den Jahren 1939 bis 1945.

Sie durften nach Kriegsende in Einzeltransporten oder Personenzügen mit circa 300 Personen ausreisen und auch Eigentum wie Möbel mitnehmen. "Zu diesen Transporten haben wir für den Schwalm-Eder-Kreis keine Dokumente gefunden", so Horst Gömpels aktuelle und nüchterne Bilanz.

Rheinwiesenlager

Von Zeitzeugen seines Buches sei der Autor auch auf das Thema Rheinwiesenlager aufmerksam gemacht worden. Die sudetendeutschen Gefangenen wurden von den Reichsdeutschen separiert.

"Hierzu haben wir bisher nur drei Zeitzeugen gefunden", sagt Gömpel. Wer also zu einem der beiden Themen etwas zusteuern kann, wird gebeten, sich beim Ehepaar Gömpel unter Tel. 06691-21562 oder per E-Mail (horstgoempel@gmx.de) zu melden.

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