Ziegenhain: DRK feiert 40. Geburtstag in neuer Rettungswache

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Der DRK-Kreisverband Schwalm-Eder weihte am Wochenende offiziell seine neue Rettungswache in Schwalmstadt-Ziegenhain ein. Der Anlass hätte feierlicher nicht sein können: Der DRK-Kreisverband wurde 40 Jahre alt.

Besser hätten es die Rotkreuzler nicht treffen können, denn zum 40. Geburtstag des DRK-Keisverbands Schwalm-Eder zeigte sich der Herbst noch einmal von seiner schönsten Seite. Zur offiziellen Einweihung der neuen Rettungswache in Schwalmstadt begrüßten Landrat Winfried Becker in seiner Funktion als DRK-Kreisvorsitzender und Kreisgeschäftsführer Manfred Lau zahlreiche Ehrengäste, Freunde und Besucher auf dem Gelände.

„Vor 40 Jahren haben sich die drei damaligen Kreisverbände zusammengeschlossen. Das war zu der Zeit eine revolutionäre Entscheidung“, blickte Becker zurück. Lau lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen, die ein tolles Programm auf die Beine gestellt hätten. Rund um das neue Gebäude im Ziegenhainer Gewerbegebiet Saure Wiesen präsentierte das Rote Kreuz seine vielfältigen Aufgaben.

Sanitätshelfer Alexandra Krusch und Benjamin Pfetzing vom Ortsverein Willingshausen etwa zeigten den Besuchern einen der Krankentransportwagen, die zum Sanitätszug Süd gehören. Elke Kleimann und ihre Mitstreiter vom Mimtrupp zauberten schöne Tattoos auf den Arm und Notfallsanitäter-Azubi Silas Riedl gab interessante Einblicke in den Rettungswagen für Schwerlastpatienten. Mike Adler von der Landesverstärkung in Fritzlar war mit seinem Quad vor Ort, das als geländegängiges Arbeitsgerät, Meldekrad und vieles mehr eingesetzt wird.

In einem der neuen Schulungsräume demonstrierte Nico Lucas die richtige Handhabung eines Defibrillators, der auch von Laien bedient werden kann. An anderen Ständen informierten weitere Gruppen über ihre Arbeit. Der Verpflegungstrupp vom OV Körle/Guxhagen gab portionsweise leckeres Mittagessen aus der Feldküche aus, das sich die zahlreichen Besucher schmecken ließen.

Auch von weiter her waren Aktive in die Schwalm gekommen, Gerhard Happel etwa führte interessierte Besucher durch die sogenannte mobile medizinische Versorgungseinheit, die zur Bundesvorhaltung in Berlin-Schönefeld gehört – „das ist quasi eine fahrbare Hausarztpraxis“, beschrieb er den imposanten Sattelauflieger. Spannend war es auch im Flugsimulator des Fördervereins „Christoph 7“ aus Kassel, bei Dirk-Uwe Bippert konnte man mit dem Rettungshubschrauber über ganz Nordhessen „fliegen“. Noch bis zum späten Nachmittag herrschte ein ständiges Kommen und Gehen auf der gelungen Geburtstagsfeier des DRK-Kreisverbandes.

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