Spektakuläre Drifts - Spitzenrennen des ASC am Wochenende

Melsungen. Heiße Öfen, röhrende Motoren und jede Menge Staub gab es am Samstag bei der 30. ADAC Rallye 200 "Auf nach Melsungen" zu erlebe

Melsungen. Heiße Öfen, röhrende Motoren und jede Menge Staub gab es am Samstag bei der 30. ADAC Rallye 200 "Auf nach Melsungen" zu erleben. 77 Teams aus dem gesamten Bundesgebiet gingen in der nordhessischen Motorsportmetropole an den Start. Neben der ADAC Rallye 200 fand auch die 11. Historic Rallye statt, bei der wahre Oldtimerschätze zum Vorschein kamen.

Top-Atmosphäre an der Strecke

Den rennsportbegeisterten Zuschauern wurde einiges geboten. Der ASC Melsungen hatte ganze Arbeit geleistet. Dröhnende, donnernde und knallende Motoren, durchdrehende und quietschende Reifen, sowie eine ordentliche Portion  Staub und der Geruch nach verbranntem Gummi, waren an den Rennstrecken inklusive.

ASC-Team mit Getriebeschaden ausgeschieden

Viele Kuppen, Kurven und tolle Drifts standen auf der Tagesordnung bei den sieben unterschiedlichen Prüfungen. Dass diese nicht ganz leicht zu bewältigen sind, musste der für den ASC Melsungen fahrende Bruno Brücher und sein Copilot Jörg Stecher erfahren. Gleich in der ersten Prüfung in Sippershausen hatte das Team um den 53-jährigen Großalmeröder Getriebeprobleme und fiel aus. "Wir hatten plötzlich keine Leistung mehr. (...) Wir wissen noch nicht, woran es lag", kommentierte Brücher seinen Ausfall. Er lobte in gleichem Atemzug die "super Strecken, vor allem die sehr anspruchsvolle in Obermelsungen." Hier gab es ordentlich Blechschäden zu verzeichnen.Wer nach dem Motto "Wer bremst verliert" fuhr, landete auch mal schnell neben der Strecke oder sorgte für einen spektakulären Abflug. Sichtlich Spaß hatten nicht nur die Motorsportteams auf der Strecke in Rhünda. Im Startbereich, wo die Teams aus dem Basaltwerk herausfuhren, gab es die wohl schönsten Drifts, die dicksten Staubwolken und die ohrenbetäubendsten  Fehlzündungen zu erleben.

Oldtimer-Rallye mit Originalflitzern

Etwas sanfter, aber nicht weniger laut, ging es bei der Historic Rallye zu. Hier wurden Oldtimer im Originalzustand über die Pisten und Feldwege gejagt. Wahre Schätze wie ein Renault Alpine A110 von Martin und Bastian Skopis, ein 65er Volvo Amazone mit original schwedischem Brief von Peter und Linus Noll oder ein Sunbeam Tiger von Heinz Lüke und Martin Oberteicher wurden selbst im Basaltwerk von Rhünda nicht geschont. Das im Rallyesport beliebte Opel Kadett C-Coupé durfte natürlich nicht fehlen und war mit einigen Exemplaren wie dem 2,0E Rallye am Start. Gewinner der Historic Rallye waren Peter Diller und Walter Münch mit einem Saab 96 Rallye V4 vor dem ADAC Team Hansa mit Hans-Jürgen und Karin Pfohe mit einem Opel Corsa.

Sieger der ADAC Rallye "Auf nach Melsungen" wurden mit einem Mitsubishi Lancer Evo 8 das Team DMV mit Rainer Nöller und Uwe Walz vor dem Team Raphael Ramonat und Steffen Schmidt mit ihrem Mitsubishi Evo 6,5.Aus Nordhessischen landeten Axel Nörenberg und sein Copilot Markus Steinfadt vom MSC Emstal mit ihrem BMW M3 auf dem dritten Platz der Gesamtwertung.

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