Stalin-Opfer und DDR-Zuchthäusler

Die ehemaligen Kreispolitiker aus dem Schwalm-Eder-Kreis, Karl Mihm (Malsfeld) und Georg Albert (Homberg), hatten kürzlich aus dem Kyffhäuserkreis e

Die ehemaligen Kreispolitiker aus dem Schwalm-Eder-Kreis, Karl Mihm (Malsfeld) undGeorg Albert (Homberg), hatten kürzlich aus dem Kyffhäuserkreis einige Mitglieder der Vereinigung "Opfer des Stalinismus’", Bezirksgruppe Sondershausen, in die Kreisstadt Homberg eingeladen. Die Gäste aus dem Patenkreis des Schwalm-Eder-Kreises trafen sich nach dem Besuch des Kyffhäuser-Museums in Homberg und nach einem Stadtrundgang zu einem Meinungsaustausch. Der Vorsitzende der Gemeinschaft ehemaliger politischer Häftlinge, Karl Luschner, berichtete über die Entstehung der Vereinigung und ihre Arbeit nach der Wende. Viele ehemalige "Zuchthäusler" aus der DDR waren nach 1989 der Vereinigung beigetreten. Luschnererklärte weiter, dass die Bezirksgruppe noch heute ehemaligen Häftlingen in Behördenangelegenheiten hilft, kranke Mitglieder besucht und Mitgliederversammlungen- sowie Weihnachtsfeiern organisiert. An Gedenktagen kümmert sich die Vereinigung um Kranzgebinde, die an die vielen Einzelschicksale der in der DDR zu unrecht verurteilten Menschen erinnern sollen.

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