Starker Auftakt - Ein Hit: Stadtfest mit Hessens erstem Strong-Man-Cup

Gudensberg. Von Guxhaven bis ins tiefste Chiemgau kamen die Athleten zum Strong-Man-Cup in Gudensberg, um ihre Kräfte beim Auftakt des Gudensberger S

Gudensberg. Von Guxhaven bis ins tiefste Chiemgau kamen die Athleten zum Strong-Man-Cup in Gudensberg, um ihre Kräfte beim Auftakt des Gudensberger Stadtfestes zu messen. Der vergangene Samstagnachmittag gehörte ganz den 30 Teilnehmern, die sich am Ende für die deutsche Meisterschaft qualifizieren können. Die Sportschule Gudensberg von Arnold-Classics-Gewinner Matthias Botthoff richtete den Wettbewerb aus. Heinz Ollesch, 12 Mal selbst als stärkster Mann ausgezeichnet, übernahm die Leitung.

Ollesch: "Wir wollen diesen Wettbewerb in Gudensberg etablieren. Wenn es gut läuft, findet der Cup dann jedes Jahr hier statt." Die Hoffnung, dass das klappt, äußerte auch Bürgermeister Frank Börner bei seiner Willkommensansprache, die er eigens auf die Bühne des Kraft-Wettbewerbs verlegt hatte.

Kurze Regenschauer konnten Zuschauer nur kurz vertreiben

Während sich bei mehreren kurzen Regenschauern die Innenstadt nur spärlich füllte, tat das wechselhafte Wetter der Begeisterung beim Cup keinen Abbruch. An allen Seiten drängten sich die Zuschauer, um die gewichtigen Leistungen der starken Männer anzufeuern. Als erstes stemmten die Athleten kieselgefüllte Fässer gegen die Zeit. 80 Kilo mussten in 75 Sekunden so oft wie möglich gewuchtet und mit durchgedrückten Armen gehalten werden. Anschließend stand Autokreuzheben auf dem Programm.

Aus den Beinen hoben die Kraftpakete mittels Gestell die Vorderachsen der Toyotas in die Höhe. 300 Kilogramm waren dabei jedes Mal zu stemmen. Auch hier lief die Zeit mit. Nach 75 Sekunden war Schluss.

40 Meter mit zwei 110-KG-Koffern

Zusätzlich erschwert war das "Loading". Bei einsetzendem Nieselregel waren fünf 60 Kilo schweren Fässer zehn Meter weit zu tragen und auf eine LKW-Pritsche zu hieven – und das in möglichst kurzer Zeit. Beim Koffertragen hielten die Bodybuilder in jeder Hand einen Stahlkoffer mit 110 Kilogramm Gewicht. 20 Meter hin und 20 Meter zurück mussten hierbei zurückgelegt werden. Nur ein Teilnehmer hatte die Kraft den 9-Tonner beim LKW-ziehen 40 Meter weit zu bewegen.

Hervorragende Resonanz

Alle Seiten waren begeistert vom Wettkampf. Matthias Botthoff: "Ich bin sehr zufrieden. Die Resonanz war sehr gut". Drei bis vier Mal mehr Umsatz bescherte den Budenbesitzern der Wettbewerb. Die Zuschauer ließen sich von den Regenfällen nur kurz vertreiben, um rasch wieder die rar gewordenen Plätze einzunehmen. Heinz Ollesch wird zitiert mit den Worten: "Das war in diesem Jahr bisher der beste Wettbewerb dieser Art in Deutschland." Botthoff ist guter Dinge, dass der Cup nächstes Jahr wieder in Gudensberg stattfindet.

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