Start für Großprojekt - Spatenstich für EKZ im Wieragrund

Treysa. Silbern glänzten die Spaten in der Februarsonne, doch sie hatten lediglich symbolischen Charakter, denn zwei große Bagger hatten schon seit

Treysa. Silbern glänzten die Spaten in der Februarsonne, doch sie hatten lediglich symbolischen Charakter, denn zwei große Bagger hatten schon seit einigen Tagen auf dem Gelände der ehemaligen Firma Dickhaut gewühlt und ein riesiger Berg mit Bäumen und Wurzeln zeugte von ihrem Einsatz. Für das Großprojekt "Wieragrund" müssen in einem ersten Bauabschnitt das Gewässerbett der Wiera und des Mühlgrabens verlegt werden, an­schließend werden die Ver- und Entsorgungsleitungen neu geordnet und die erforderlichen Rückhaltemaßnahmen für die Regenwasser­ableitung geschaffen.Zum symbolischen ersten Spatenstich waren dazu am vergangenen Mittwoch, neben Bürgermeister Wilhelm Kröll, Vertretern des Magistrats und der Stadtverordnetenversammlung, auch einige Anwohner und interessierte Bürger auf die Großbaustelle gekommen. "Es ist eine gewaltige Maßnahme", sagte der Bürgermeister hinsichtlich der bevorstehenden Bauarbeiten und bat um Verständnis für die Beeinträchtigungen durch Lärm, Schmutz und die zeitlich begrenzte Parkplatznot. "Ich bin überzeugt davon, dass das Projekt "Wieragrund" die Entwicklung der Stadt voranbringen wird", zeigte er sich optimistisch, dadurch werde ein "wichtiges Stück Innenstadtstruktur" geschaffen, so Kröll weiter. "Die Zeitschiene sieht vor, dass das Einkaufszentrum "Wieragrund" Ende 2012 eingeweiht wird", sagte Kröll, der neue Aldi-Markt solle sogar schon in diesem Jahr seine Pforten öffnen, wusste er zu berichten. Die Stadt Schwalmstadt investiere etwa 225.000 Euro in die vorbereitenden Arbeiten und weitere 95.000 Euro kämen von den Stadtwerken, erklärte der Bürgermeister.Der nächste Schritt, die Versetzung der Fahrleitungsmasten der Bahn, schlage dann noch einmal mit 140.000 Euro zu Buche, so der Verwaltungs­chef anschließend. Am Rande der Veranstaltung drückte Margitta Braun, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen, ihre Skepsis aus, "wir hätten es uns maßvoller gewünscht", kritisierte sie die Dimensionen des Projekts, sie und ihre Partei würden die Entwicklung weiterhin mit "konstruktiver Kritik verfolgen", sagte sie. Bis zur Fertigstellung diese Großprojektes wird aber noch einiges Wasser die, bis dahin umgelegte, Wiera hinunterfließen.

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