Teamarbeit ist A und O: Großübung von THW, Freiwilliger Feuerwehren und DRK

Schwalm-Eder. Nichts für schwache Nerven. Das Technische Hilfswerk (THW) Homberg veranstaltete in einem benachbarten Waldstück eine großangelegte

Schwalm-Eder. Nichts für schwache Nerven. Das Technische Hilfswerk (THW) Homberg veranstaltete in einem benachbarten Waldstück eine großangelegte Einsatzübung. Zwei Löschzüge des Katastrophenschutzes, bestehend aus den umliegenden Freiwilligen Feuerwehren, sowie das Strahlenschutzteam aus Schwalmstadt und das Rote Kreuz (DRK) nahmen daran teil.

Das gesteckte Ziel: Die Förderung der Zusammenarbeit mehrerer Organisationen. Insgesamt arbeitete die rund 60-köpfige Gruppe über sieben Unfallszenarien ab. Darunter befanden sich beispielsweise ein Tankfahrzeug, welches in ein Wohnhaus fuhr und dieses und anliegende in Brand steckte.

Aus dem Kollisionshaus galt es für die Feuerwehr unter Einsatz von Atmenschutz eventuell verletzte Personen zu retten und den Brand zu bekämpfen. Da einige der Häuser  durch das Treppenhaus nicht mehr begehbar waren, lösten die Helfer das Problem durch einen Leiterhebel. Die geretteten Personen brachten sie zum Verletztensammelplatz, wo sie von den Mitarbeitern des DRK in Empfang genommen und betreut wurden.

Den ersten Einsatz erfolgreich gemeistert, folgte kurz darauf ein Verkehrsunfall, bei dem mehrere Insassen im Auto eingeschlossen waren.  Zudem brach in mehreren anliegenden Gebäuden Feuer aus und sogar eine Tankstelle sammt Fahrzeug ging in Flammen auf.

Das THW eilte währenddessen zu einem verunglückten Landwirt, der unter die Räder seines Traktors geraten war. Aus einem zerstörten Haus mussten danach verschüttete Kinder aus dem Kellerraum gerettet werden. Hierzu verschafften sich die THW Helfer mithilfe einer Betonkettensäge Zugang zum Kellerraum. Ihre Arbeiten erschwerte eine vermutete Strahlenbelastung. Gemeinsam bewältigten die Anwesenden auch diese Herausforderung und der Strahlenschutz überprüfte die Kontermination der Kinder sowie des gesamten Geländes.

Die Übung hat gezeigt, wie wichtig es ist, im Ernstfall zusammen zu arbeiten. Teamarbeit und Zusammenhalt sind gerade bei Großschadenslagen unersetzlich.

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