Tennet lässt die Katze aus dem Sack

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Nordhessen. Mega-Stromtrasse durch Nordhessen - Netzbetreiber zieht weitere Kommunen in Betracht

Nordhessen. Der mit der SuedLink-Planung befasste Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat heute das Ergebnis des Projektdialogs veröffentlicht und die seiner Ansicht nach möglichen Alternativrouten durch unseren Kreis bekannt gegeben. Hierbei kann nach erster Würdigung der Alternativrouten als größte Überraschung festgehalten werden, dass der Netzbetreiber zum Teil äußerst großräumige Alternativen gegenüber seinem ursprünglich bekannt gegebenen Trassenkorridor ermittelt hat. Dies hat zur Folge, dass nunmehr selbst der Kreis Waldeck-Frankenberg und der Chattengau den Verlauf der Riesenstromtrasse befürchten muss.

Insbesondere die alternativen Wegstrecken westlich von Fritzlar, Nähe Geismar, aber auch über Bad Zwesten, Edertal, Bad Wildungen, Waldeck werden als ernsthafte Alternativen von Seiten des Netzbetreibers offenbar in Betracht gezogen, um den Bundeswehrflugplatz bei Fritzlar weiträumig zu umgehen. Gleichsam gestaltet sich die Lage im östlichen Bergland, wo mehrere Alternativrouten um Gudensberg durch das Chattengau auf Homberg und Knüllwald zum Gegenstand des Planungsverfahrens gemacht werden.

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