Tödlicher Verkehrsunfall auf der A7 bei Knüllwald

31-Jähriger aus Bad Hersfeld starb bei Auffahrunfall.

Knüllwald. Am Mittwoch, 15. Mai, kam es gegen 7.10 Uhr auf der A7 zwischen Homberg/Efze und Bad Hersfeld West in der Gemarkung Knüllwald zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein 31-jähriger Fahrzeugführer aus Bad Hersfeld befuhr mit seinem VW Golf den mittleren von drei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Frankfurt. Zwischen den Anschlussstellen Homberg/Efze und Bad Hersfeld West kam es zu Staubildung. Ein vorausfahrender 44-jähriger Verkehrsteilnehmer aus den Niederlanden bremste seinen Lastzug daraufhin, mit eingeschalteter Warnblinkanlage, bis zum Stillstand ab. Der Pkw-Fahrer erkannte die Situation vermutlich zu spät und fuhr ungebremst auf den Lastzug auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und durch Ersthelfer aus dem Wrack befreit. Weiterhin wurden durch die Ersthelfer sofort Maßnahmen der Ersten Hilfe eingeleitet. Eine notärztliche Versorgung wurde anschließend an der Unfallstelle durchgeführt. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls an der Unfallstelle im Einsatz. Der Fahrzeugführer erlitt durch das Unfallgeschehen jedoch so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der 44-jährige Lastzugfahrer aus den Niederlanden wurde durch das Unfallgeschehen leicht verletzt. Durch die Staatsanwaltschaft in Kassel wurde die Erstellung eines Sachverständigengutachtens zum Unfallhergang angeordnet. Aufgrund der Rettungs-, Bergungs- und Abschleppmaßnahmen wurde die A7 in Fahrtrichtung Frankfurt für dreieinhalb Stunden komplett gesperrt. Eine Rundfunkwarnmeldung mit einer Umleitungsempfehlung wurde veranlasst. Der nachfolgende Verkehr staute sich auf rund 20 Kilometer bis über die Anschlussstelle Melsungen hinaus. Die Freigabe der Fahrstreifen erfolgte gegen 10.45 Uhr. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 35.000 Euro geschätzt.

Rubriklistenbild: © dpa

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