,Treffen muss es!’

Von PHILIPP LINGRotenburg / Homberg. Selten wurde bei einer Austellungserffnung so viel geschmunzelt und gelacht. Kein Wunder, denn mit Ho

Von PHILIPP LING

Rotenburg / Homberg. Selten wurde bei einer Austellungserffnung so viel geschmunzelt und gelacht. Kein Wunder, denn mit Horst Haitzinger hat ein weithin bekannter Meister des politischen Humors Einzug im Muzkkka gehalten. Zur Erffnung begrte Brgermeister Manfred Fehr den Gast aus Mnchen, der mit seiner Familie angereist war, im Festsaal des Rotenburger Schlosses: Karikaturen sind ein oft unterschtzter Beitrag zum politischen Diskurs, sagte er und wrdigte das Werk Haitzingers als originellen Beitrag zum demokratischen Streit. Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von Dr. Ulrich Skubella aus Fritzlar, der am Flgel heitere Werke von Robert Schumann sowie zwei Eigenkompositionen spielte. Anschlieend stellte sich der Gast einem heiteren Dialog mit Museumsleiter Prof. Dr. Walther Keim aus Homberg-Relbehausen, der wie gewohnt nicht ganz keimfrei auf Vita und Werk des Knstlers einging. Gefragt, wie es um die Zukunft der Karikatur stehe, meinte Haitzinger, es gebe gewiss keinen Mangel an karikierbaren Kpfen: Westerwelle unternimmt derzeit alle Anstrengungen, aber auch mit Angie sind wir sehr zufrieden. Zum neuen, agressiveren Stil jngerer Karikaturisten, meinte er, die Qualitt der Karikatur knne man nicht nur an der Agressivitt festmachen, sondern Treffen muss es!

Eigentlich ganz private Werke

Auch auf seine Gemlde kam Haitzinger zu sprechen und bekannte, sie seien eigentlich ganz private Werke und gar nicht fr die ffentlichkeit bestimmt gewesen. Aber: Man ist halt eitel meinte er humorvoll. Die filigranen, surrealistischen lbilder erregten denn auch beim anschlieenden Museumsrundgang am meisten Bewunderung. Zum Abschluss bekam Haitzinger von Prof. Keim eine Pfeffermhle geschenkt, damit seine Karikaturen auch weiterhin die ntige Schrfe haben. Auerdem berreichte Markus Gbel vom Schlosshotel Prinz von Hessen in Friedewald einen Gutschein fr ein Wellness-Wochenende in einem der Gbel Hotels. Und selbstverstndlich trug sich der berhmte Gast auch ins Goldene Buch der Stadt ein. Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Mrz im Muzkkka, Obertor 8, zu sehen.

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