Trotz Warnungen: Jeder Zehnte war zu schnell

Wer nicht vom Gas ging, den erwischte es.
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Wer nicht vom Gas ging, den erwischte es.

Schwalm-Eder. Polizei veröffentlicht Ergebnisse des Blitzer-Marathons für den Schwalm-Eder-Kreis

Schwalm-Eder. Die Ergebnisse des diesjährigen Blitzer-Marathons für den Schwalm-Eder-Kreis liegen vor: An zwölf Kontrollpunkten wurden insgesamt 1877 Fahrzeuge gemessen. Bei 185 Fahrzeugen wurden Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit festgestellt. Bei sieben Verstößen müssen die betroffenen Fahrzeugführer sogar mit einem Fahrverbot rechnen. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 126 Kilometer in der 70er Zone der B 254 bei Schrecksbach.Dirk Daniel, Leiter des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizeidirektion Schwalm-Eder zog folgendes Fazit: "Aus polizeilicher Sicht war der 24-Stunden-Blitzmarathon ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit. Durch die intensive Präventionsarbeit wurden die Verkehrsteilnehmer bereits vor der Aktion sensibilisiert und das Bewusstsein für die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen geweckt." Dies werde durch die insgesamt geringere Anzahl von festgestellten Verstößen deutlich. Liege die Beanstandungsquote normalerweise im Durchschnitt bei rund 15 Prozent, so lag sie beim 24-Stunden-Blitzmarathon bei nur 9,9 Prozent. Sehr markant sei auch die Anzahl an schwerwiegenden Geschwindigkeitsüberschreitungen (um mehr als 20 km/h). Hier liege die Quote normalerweise bei 2,1 Prozent. Beim Blitzmarathon lag sie nur bei 0,7 Prozent.Ziel der länderübergreifenden Aktion war die nachhaltige Senkung des Geschwindigkeitsniveaus. Denn: Überhöhte Geschwindigkeit stellt weiterhin eine der Hauptursachen für Unfälle mit getöteten oder schwer verletzten Opfern dar."Es bleibt zu hoffen, dass dieses Bewusstsein, über die Gefahren bei überhöhter Geschwindigkeit, noch möglichst lange in den Köpfen der Autofahrer erhalten bleibt", so Daniel abschließend.

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