Üben für den Notfall - HvO machen sich fit für den Ernstfall

Schwalm-Eder. Reanimation, Kindernotfälle, Hygiene und internistische Notfälle standen kürzlich bei der ersten Pflichtfortbildung der Helfer vor Or

Schwalm-Eder. Reanimation, Kindernotfälle, Hygiene und internistische Notfälle standen kürzlich bei der ersten Pflichtfortbildung der Helfer vor Ort (HvO) in der Fritzlarer DRK Rettungswache auf dem Stundenplan. An fünf Praxis- und zwei Theoriestationen konnten die 50 ehrenamtlichen Ersthelfer aus dem Schwalm-Eder-Kreis ihre Kenntnisse vertiefen.Seit Ende 2010 arbeiten DRK, Malteser und die First Responder Gilserberg in dem HvO-Projekt eng zusammen. Insgesamt 361 Einsätze hatten die 136 Helfer vor Ort im vergangenen Jahr im Schwalm-Eder-Kreis. Viele Menschen konnten durch die schnelle Hilfe gerettet werden. "Besonders die Herz-Lungen-Wiederbelebung ist ein Schwerpunkt der Fortbildung", erklärte Lehrrettungsassistent Dirk Janetzko. "Da läuft die Lebensuhr der Betroffenen rasant rückwärts." Jede Minute ohne Herzdruckmassage koste zehn Prozent Überlebenswahrscheinlichkeit. Die anderen Themen gliederten sich nach den häufigsten Einsatzstichworten, wie akute Atemnot, Herzinfarkt, Fieberkrampf bei Kindern oder Bewusstlosigkeit. Auch die psychologische Betreuung war Thema der Fortbildung. Inzwischen sind viele Gebiete des Schwalm-Eder-Kreises mit Helfern vor Ort abgedeckt, verschiedene Randgebiete sind jedoch noch unterversorgt. Im April und Oktober finden die nächsten Ausbildungen statt. Interessierte müssen über 18 Jahre sein und eine abgeschlossene Sanitätsdienstausbildung vorweisen, um ehrenamtlicher Helfer vor Ort zu werden. Weitere Infos: Regina Radloff, DRK-Kreisbereitschaftsleitung (E-Mail: radloff@drk-schwalm-eder.com) oder der DRK-Kreisverband unter 06691/94 63-0.

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