Unter Spar-Strom

700 Besucher informieren sich auf den EnergietagenHomberg. Heute muss nicht mehr gefroren werden, um Energie zu sparen. Davon konnten sich die etwa 70

700 Besucher informieren sich auf den Energietagen

Homberg. Heute muss nicht mehr gefroren werden, um Energie zu sparen. Davon konnten sich die etwa 700 Besucher aus nah und fern bei den vierten Homberger Energietagen am vergangenen Wochenende berzeugen. Moderne Lsungen von heute heien Luft-Wrmepumpe, Biogas-heizung oder gleich Effizienzhaus. In der Homberger Stadthalle fanden Aussteller aus Homberg, dem Schwalm-Eder-Kreis und ganz Hessen, die optimale Plattform, um innovative Ideen fr regenerative Energien zu prsentieren.Bis 2020: 20 Prozent mehr regenerative EnergienVertreten war in diesem Jahr auch das Land Hessen mit einer Ausstellung ber Geothermie. Brgermeister Martin Wagner erffnete die Homberger Energietage mit einer Laudatio ber Energiebewusstes Denken und Handeln. Wagner betonte, dass den Homberger Energietagen eine beraus wichtige Funktion zukomme, die eine solide Grundlage fr die Herstellung und Nutzung erneuerbarer Energien bilde. Staatssekretr des Landesumweltministeriums, Mark Weinmeister, betonte das Vorhaben bis zum Jahr 2020 den Anteil enerneuerbarer Energien in Hessen um 20 Prozent zu steigern.Mehr als zwanzig Aussteller prsentierten Lsungen, um diesem Vorhaben nher zu kommen. Wir haben sieben Aussteller mehr zu verzeichnen als im Vorjahr, freute sich Uwe Dittmer, Mitorganisator des Events. Das Angebot konnte sich sehen lassen. So prsentierte die Firma SolarEn aus Homberg eine Windkraft-Anlage auf dem Auenbereich der Stadthalle. Dachdmmung und Solardachanlagen zeigte die Firma Rothauge. Energiedienstleister KBG Homberg oder der Spezialist in Sachen Effizienzhaus, das Ingenieurbro Khne aus Homberg, berieten kompetent und mit viel Informationsmaterial. Ingenieurbro Khne, ebenfalls Mitorganisator der Veranstaltung, sanierte in diesem Jahr ihr 1970 gebautes Wohn- und Brogebude und prsentierte an dem konkreten Beispiel, was in punkto Energiesparen heute alles mglich ist. Besonders innovativ zeigte sich die Homberger M. Breiding AG, die neben Wrmepumpen eine Kchenarmatur von Grohe vorstellte, die aus Leitungswasser ohne Zustze Mineralwasser macht. Eine lohnenswerte Investition, wenn man bedenkt, dass die Produktion von Mineralwasser allein in Deutschland 2.800 Megawatt an Energie verschlingt und fr so viel Kohlendioxid-Aussto verantwortlich ist wie 620.000 Dieselfahrzeuge.Kohlendioxid-Aussto war allerdings fr das Elektroauto, made in Kassel, das auf den Energietagen zu Probefahrten einlud, ein Fremdwort. Es fhrt mit 100 Prozent Naturstrom. Schwalm-Eder-Kreis gehrt zu den GewinnerregionenBegleitet wurde die Ausstellung durch eine Vortragsreihe zu Themen wie Erdwrme, Solarmodule und Eigennutzung von Solarstrom oder richtiges Heizen mit Holz.Dass die Energietage in Homberg auf groes Interesse stoen, ist nicht verwunderlich. Schlielich gehrt der Landkreis Schwalm-Eder zu den deutschlandweit 25 Gewinnerregionen im Wettbewerb Bioenergie-Regionen des Bundesministeriums fr Ernhrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Unter dem Motto 100 regionale Schritte zum globalen Klimaschutz sollen die Menschen zur Erzeugung von Wrme und Strom in kleinen Holzfeuerungs- und Biogasanlagen angeregt werden und dafr regional erzeugte Biomasse verwenden.Fazit der Energietage: Die beste Energie ist die, die nicht verbraucht wird.

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