Verstärkung für das Team

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Treysa, Die Feuerwehr präsentiert sich beim Tag der offenen Tür.

Treysa. Die Flammen lodern in den Himmel und dichter Qualm steigt auf  – aus der Ferne hört man bereits das Martinshorn. Am Einsatzort klettern Geert, Philipp, Sophie und weitere Floriansjünger aus dem Fahrzeug, immer mit besonderer Vorsicht, denn die Türen des Hilfeleistungstankfahrzeug, kurz HTLF genannt, sind für den Brandschutznachwuchs der Jugendfeuerwehr extrem hoch. Zielstrebig gehen die jungen Löschkräfte ans Werk, dabei retten sie zunächst einen Verletzten und bringen anschließend mit zwei Löschtrupps das Feuer unter Kontrolle. Diese und weitere Übungen gehörten am Samstag zum Programm beim Tag der offenen Tür der Treysaer Feuerwehr. Zahlreiche Freunde und Unterstützer hatten sich am Mittag auf dem Gelände im Walkmühlweg eingefunden, darunter auch John Berchem und seine Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Dresden, mit denen die Treeser seit den 90er Jahren eine Freundschaft pflegen.

Neues Fahrzeug ist flexibel

Grund zum Feiern gab es es mindestens zwei, denn die Wehr setzt sich bereits seit 135 Jahren zum Schutz der Bürger in der Stadt ein und bekam trotz des hohen Alters noch "Nachwuchs". Das jüngste Familienmitglied hört auf den Namen "Florian Schwalmstadt 10/64" und ist ein sogenannter GW-L, ein Gerätewagen Logistik.Der Lkw mit Kofferaufbau und Ladebordwand dient zum Transport von zusätzlichem Material, wie etwa größere Mengen Ölbindemittel, Sandsäcke für den Hochwassereinsatz oder auch die neue Ausstattung zum Einsatz im Autobahntunnel bei Frankenhain. "Einiges davon befindet sich auf praktischen Rollwagen, die im Bedarfsfall schnell auf das Fahrzeug geladen werden können", freute sich Wehrführer Björn Bachmann über die dadurch gewonnene Flexibilität.

"Es macht auch die Arbeit nach einem Löscheinsatz einfacher, da man die verschmutzten Schläuche nicht erst wieder in die Staukästen räumen muss", ergänzte Stadtbrandinspektor Thomas Thiel den Vorteil einer großen Ladefläche. Er dankte der Stadt sowie den Sponsoren, die die Anschaffung des rund 24.000 Euro teuren Gebrauchtfahrzeugs erst ermöglicht hätten.Weit mehr als die Hälfte des Geldes hatte jedoch der Förderverein aufgebracht, durch weitere Eigenleistungen, wie der Einbau der Sondersignalanlage und des Funkgerätes, konnten zusätzliche Kosten gespart werden. Erster Stadtrat Detlef Schwierzeck wünschte den Brandschützern "allzeit gute Fahrt und eine gesunde Rückkehr aus ihrem Einsatz".

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