Viel Sport, viel Ehr

Von JOCHEN SCHNEIDERFritzlar. Am Sonntag galt es fr Brgermeister Karl-Wilhelm Lange, seine Gattin Carola, fr Stadtverordnetenvorste

Von JOCHEN SCHNEIDER

Fritzlar. Am Sonntag galt es fr Brgermeister Karl-Wilhelm Lange, seine Gattin Carola, fr Stadtverordnetenvorsteher Eberhard Dippolter und Ehefrau Anja, viele, viele Hnde zu schtteln. Lange war die Schlange in der Fritzlarer Stadthalle. Vertreter aus Politik, von Nachbarkommunen, aus Vereinen, von Behrden und Hilfsorganisationen, Schulen und Kirchen hatten sich auf den Weg zum Neujahrsempfang gemacht.

Auf gutem Weg

Dass sich die Stadt Fritzlar auf einem guten Weg befindet, betonte Brgermeister Lange: Wir haben auch in den Jahren der Wirtschaftsflaute nachhaltig und solide fr die Zukunft gestaltet. Fritzlar spare und schone dabei Geldbeutel seiner Brger. Um 1,6 Millionen Euro sei der Schuldenstand auf 18 Millionen Euro gedrosselt. Und das ohne von Brgern Geld zu verlangen. In anderen Kommunen seien Finanzierungs- und Straenbeitrge ganz normal. Die Domstadt verzichte bewusst darauf. Sparen und Brger schonenLanges Beispiel: Fr die 2008 anstehende Erneuerung der Gieener Strae/Nikolausstrae seien 580.000 Euro kalkuliert. Wrde Fritzlar eine Straenbeitragssatzung anwenden, knnten bis zu 70 Prozent auf Anlieger entfallen, also rund 400.000 Euro. Sie bleiben in den Geldbeuteln der Brger. Der Brgermeister nannte als weitere Investituionsschwerpunkte: Sanierung des Hochzeitshauses, Abschluss des Feuerwehrhaus-Baus in Zschen, Teilerneuerung des Bauhof-Fuhrparks, Aufwertung der Spiel- und Freizeitanlagen, umfangreiche Kanalbaumanahmen in der Kernstadt, in Rothhelmshausen, Werkel, Zschen und Lohne.

Fritzlars Perspektiven

Weiter beschftigen wird die Stadt die Vitalisierung des Altbaubestandes. Dieses Pilotprojekt des Landes in Fritzlar finde weit ber die Stadtgrenzen Beachtung. Bis nach Wildungen und Edertal sowieso, denn mit diesen beiden Kommunen verbindet Fritzlar seit 2007 eine Partnerschaft. Erster gemeinsamer Schritt sei ein kostenloser Bus-Pendelverkehr zur Eisenbahn und zum Hallenbad Heloponte fr das Winterhalbjahr. Eine gemeinsame Veranstaltungsreihe sei fr August geplant, ber Erschlieung und und Vermarktung eines gemeinsamen Industriegebiets falle die Entscheidung 2008. Vermarktungsstrategien gelte es auch fr die Erlebnisregion Edersee zu entwickeln. Hier hilft der neue Stadtmarketingverein mit Geschftsfhrer Jrg Engelmann. Neue Geschfte an der Stadthalle und eine neue Disko am Kreisel nahe McDonalds sind laut Lange weitere wichtige Infrastrukturmanahmen der nchsten Zukunft. Weltmeister geehrtEs folgten die Sportlerehrungen. Unter vielen erfolgreichen Athleten der Domstadt war auch ein Weltmeister: Stefan Nonn belegte den ersten Platz im Extrem-Bodybuilding.

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