Den Vorbildcharakter hervorgeboben

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Schwalm-Eder. Der Anerkennungspreis des Landes Hessen geht an das Projekt ,Gewalt geht nicht!’

Schwalm-Eder. Das Projekt "Gewalt geht nicht! – Wir im Schwalm-Eder-Kreis – Gemeinsam.Tolerant.Aktiv" ist offizieller Preisträger des "9. Hessischen Präventionspreises 2014". Der Anerkennungspreis wurde im Justizministerium in Wiesbaden an Vertreter des kreiseigenen Projektes verliehen.

In ihrem Grußwort erklärte die hessische Justizministerin, Eva Kühne-Hörmann, dass die Idee der Präventionsarbeit und ihre ehrenamtliche Förderung gelebte Praxis in Hessen sei und dass man auf die Vielfalt der Projekte und Initiativen stolz sein könne.

Der Geschäftsführer des Landespräventionsrates, Dr. Helmut Fünfsinn unterstrich in seiner Laudatio, dass das Projekt "Gewalt geht nicht!" durch sein konsequentes und nachhaltiges Handeln, aktuellen Erscheinungsformen des Rechtsextremismus entgegen zu treten, als beispielhaft für das Land Hessen gilt. Besonders hob er hervor, dass es im Schwalm-Eder-Kreis gelungen sei eine tragfähige Kooperation mit den örtlichen Polizeibehörden zu gründen. Diese trägt nach der Projektgründung im Jahr 2008 bis heute und richtet ihre stets weiter entwickelte Handlungsstrategie an aktuellen Bedarfslagen aus. Neben der umfangreichen Informations- und Sensibilisierungsarbeit mit zahlreichen Multiplikatoren aus dem Bereich der Jugendarbeit wird auch die Zielgruppe der Jugendlichen eng einbezogen. Besonders erwähnenswert sei hierbei die Projektsäule "gud so", wo junge Menschen aus dem Landkreis aktiv eingebunden werden, eine virtuelle Informationsplattform für die Förderung von Toleranz und Demokratie zu gestalten.

"Das macht uns stolz und zeigt, dass wir es wirklich geschafft haben, ein wirksames und vielfältiges Netzwerk zur Förderung der Toleranz und Demokratie in unserem Landkreis zu initiieren", so Landrat Frank-Martin Neupärtl. "Aber ganz ehrlich, so richtig überraschend ist der Anerkennungspreis für mich nicht, weiß ich doch, dass unser Projekt aus ganz Hessen angefragt wird, um seine Arbeit darzustellen", so Landrat Neupärtl weiter.

Das bestätigte Projektleiter Stephan Bürger und berichtete, dass die Anfragen sowohl aus Süd-, Mittel- und Nordhessen an das Projekt angetragen werden. "Das wertet unsere Arbeit noch mal auf, aber wir wissen das schon genau einzuschätzen. Ohne die vielen engagierten Initiativen und die dazugehörigen Personen hier im Landkreis, würde unser Projekt nicht funktionieren. Deshalb ist dieser Anerkennungspreis für alle, die uns unterstützen, begleiten und selbst was auf die Beine stellen", so Bürger.

Mehr Informationen zum Projekt "Gewalt geht nicht!" im Internet unter www.gewalt-geht-nicht.de  oder im direkten Kontakt mit Stephan Bürger, unter 05681-775 590.

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