Bis die Wade glüht

Bikemarathon: 950 Radler im HochlandVon ULRICH KSTERGilserberg. berall auf den gesperrten Straen der Hochlandgemeinde hrte ma

Bikemarathon: 950 Radler im Hochland

Von ULRICH KSTER

Gilserberg. berall auf den gesperrten Straen der Hochlandgemeinde hrte man nur das permanente Klicken der Radnaben und das Rattern der Kettenschaltung. Wo man hinschaute waren eifrige Hnde dabei, Mountainbikes aus dem Auto zu laden und zusammenzubauen, Reifen aufzupumpen oder schnell noch eine Banane zu essen. Zur 13. Auflage des Kellerwald-Bikemarathons hatten sich nahezu 950 Pedalritter aufgemacht, um bei strahlendem Frhlingswetter ihre Krfte zu messen.

Sportliches Massenspektakel

Auch den zahlreichen Zuschauern gefiel der Sonnenschein so gut, dass sich viele selbst auf ihren Drahtesel geschwungen hatten um sich dieses sportliche Massenspektakel anzuschauen. Es ging um eine Runde durch den Kellerwald, einschlielich drei Berggipfeln, die von den Sportlern einmal (40km), zweimal (80 km) oder sogar dreimal (120 km) gefahren werden musste. Knapp zwei Drittel starteten um neun Uhr fr die Mittel- und die Langstrecke, sodass gleichzeitig ber 600 Radler auf die Strecke gingen. Durch eine drei Kilometer lange Einfhrungsrunde sollte sich das Fahrerfeld etwas entzerren, aber das gelang nur in Teilen und so verschwand die Radwolke in Richtung Moischeid. Eine Stunde spter startete dann der Rest fr die Kurzstrecke. Rainer Naumann vom Organisationsteam erklrte, dass dies die zweitgrte Veranstaltung in Hessen sei und sich die Beteiligung im Vergleich zum Vorjahr noch weiter gesteigert htte.

Gut organisiert

Das gelingt nur Dank der ber 200 Helfer aus den rtlichen Vereinen, lobte er deren Engagement. So htten beispielsweise die Landfrauen die Verpflegung der Teilnehmer bernommen. Auch Brgermeister Lothar Vestweber freute sich ber den guten Zuspruch: Im Umkreis von 20 Kilometern sind alle Betten ausgebucht, sagte er. Der Aldi-Parkplatz wurde zum Stellplatz fr Wohnmobile umfunktioniert, die Gemeindewiese diente jetzt als Zeltplatz. Dirk Vetter und Ralf Pithan, zwei Fahrer aus Siegen, die schon mehrmals in Gilserberg fuhren, waren sich einig: Die Veranstaltung ist perfekt organisiert da nimmt man doch gerne teil, sagten sie und rollten langsam zur Startlinie. Einen richtig guten Tribnenplatz hatte Elise Seibel. Die 86-jhrige Gilserbergerin schaut sich jedes Jahr, gemeinsam mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn, das Rennen von ihrem Balkon aus an. Sieger auf der Knigsdistanz wurde der Hollnder Ramses Bekkenk vor Roland Golderer aus Emmendingen und BramRood, ebenfalls aus den Niederlanden. Bei den Frauen kam Danielle Troesch vor Carolin Schiff und Silvia Klee-Bretting ins Ziel.

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