Wahnsinn! Spaziergänger ignorieren Todesgefahr

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Fritzlar. Gassigehen in der militärischen Sperrzone. Bundeswehr warnt vor herumliegenden Munitionsteilen und Blindgängern.

Fritzlar. Diese Spaziergänge könnten tödlich enden. Wieder einmal sieht sich die Bundeswehr gezwungen, auf die Gefahren beim Betreten der militärischen Sperrzone "Hellen Warte" bei Fritzlar hinzuweisen. Nach Aussage des Standortältesten, Oberst Andreas Brendel, haben Feldjäger in letzter Zeit vermehrt Spaziergänger und Hundehalter beim Betreten und Befahren der militärischen Anlage beobachtet. Und das trotz eindeutiger Warn- und Zutrittverbotsschilder.

"Diese sind nicht ohne Grund aufgestellt", so Brendel. Es bestehe eine erhebliche Gefährdung durch den Übungsbetrieb und vor allem durch das Vorhandensein von Blindgängern und Munitionsteilen. Das unbefugtes Betreten von militärischen Anlagen stelle zudem eine Ordnungswidrigkeit dar, die strafrechtlich verfolgt werden könne. "Der Übungsplatz wird aufgrund der akuten Gefährdungslage intensiver durch Feldjägerstreifen kontrolliert", kündigt Brendel an.

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