Vom Wald in die Liga: Paintballer fiebern erstem Turnier entgegen

Paintball darf nur auf speziellen Spielfeldern gespielt werden, denn die Farbbomben können eine Geschwindigkeit bis zum 250 km / h entwickeln. Foto. nh
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Paintball darf nur auf speziellen Spielfeldern gespielt werden, denn die Farbbomben können eine Geschwindigkeit bis zum 250 km / h entwickeln. Foto. nh

Borken. Dominik Bank und seine Freunde spielen Paintball und das ziemlich gut. Nun stehen sie als "Volpaint" vor dem Einzug in die Bezirksliga.

Borken. In Amerika ist Paintball längst zum Trendsport gekürt, in Deutschland steckt die Mannschaftssportart dagegen noch in den Kinderschuhen.Auch Dominik Bank und seine Freunde haben den actionreichen Zeitvertreib erst vor zwei Monaten für sich entdeckt: "Es fing alles auf einem Junggesellenabschied an. Damals sind wir das erste Mal, mit Druckluftwaffen ausgerüstet, durch den Wald gerannt und haben uns aus Spaß gegenseitig mit Lebensmittelfarbe beschossen bzw. ,markiert’."

Begeisterung steckt an

Ein Mal auf den Geschmack gekommen, hatte der 28-Jährige schnell ein neues Hobby entdeckt. Schnell sprang seine Begeisterung auch auf seine Freunde über: "Mittlerweile sind wir 13 Personen, im Alter zwischen 18 und 28 Jahren. Zehn aktive und drei passive Spieler", berichtet er stolz. Und so wurde aus den 13 jungen Nordhessen die Gruppe "Volpaint". "Ein Verein sind wir noch nicht, aber was nicht ist, kann noch werden", berichtet der Borkener. Volljährigkeit ist Voraussetzung, um eigenverantwortlich mit einem Paintballmarkierer spielen zu dürfen. Der Umgang mit den Druckluftwaffen ist darüber hinaus nur auf speziellen Spielfeldern gestattet, denn der Trendsport kann auch leicht sprichwörtlich "ins Auge gehen": "Mit Verletzungen muss immer gerechnet werden. Die Farbbomben können eine Geschwindigkeit bis zu 250 km / h entwickeln." Er selbst habe erst vor kurzem Blutergüsse am Kehlkopf davongetragen", erinnert sich Dominik Bank. "Deshalb darf man keine Angst vor den Farbbomben haben."

Einzug in Bezirksliga

Zur Zeit fiebern die Mitglieder von Volpaint dem Eintritt in die Bezirksliga Hessen entgegen. "Letzte Woche kam endlich die Zusage", so Dominik Bank. Im Mai wird es dann ernst für das Team, wenn es als Gruppe erstmals in der Bezirksliga gegen zwölf weitere Teams antritt. Bis dahin trainieren die jungen Frauen und Männer noch fleißig: "Zur Zeit treffen wir uns ein mal pro Woche zum trainieren, aber wenn die Vorbereitungen für den Einzug in die Liga beginnen, müssen wir unser Pensum auf zwei bis drei Mal pro Woche ausweiten", erklärt der Mannschaftsführer. Eine Trainingseinheit dauert zirka sechs Stunden. Sechs Stunden, in denen die Spieler weiter an ihrer Schnelligkeit, dem Zusammenspiel, und der Taktik feilen, denn: "Unser größter Wunsch ist natürlich, so wie beim Fußball, es irgendwann einmal bis in die Bundesliga zu schaffen.Und wer weiß, wenn die Platzierung am Ende des Jahres stimmt, steigen wir schon in diesem Jahr in die Landesliga auf", hofft Dominik Bank.

Kontakt: Volpaint, Dominik Bank, Tel.: 0173 / 8979184

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