Der Wandel ist spürbar

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Rengshausen. Mit einer neuen KiTa samt U3-Krippe und Platz für 54 Kinder, auch aus Ersrode, sieht sich die Gemeinde Knüllwald fit für die Zukunft.

Rengshausen. Zwei neue Kindergruppen und eine Krippe mit insgesamt Platz für bis zu 54 Pimpfe bietet nach Umbau und Erweiterung des Gemeindehauses die nun neue zentrale Kindertagesstätte am Dorfbrunnen.

Neben Beiserhaus, Reithalle, etlichen Freizeitangeboten und zahlreichen Gäste-Unterkünften soll auch diese Einrichtung die Attraktivität der Gemeinde steigern – für ihre Gäste ebenso wie für ihre Einwohner.

Folgt man der Argumentation von Bürgermeister Jörg Müller, wurde es mit dem Ausbau des Betreuungsangebotes für den Nachwuchs auch schon höchste Eisenbahn. Immerhin währt der Wunsch von Eltern nach einer adäquaten Vorschulversorgung ihrer Kinder schon gut 20 Jahre. In den 90ern hatte sich laut Rathaus­chef die Elterninitiative Villa Kunterbunt gegründet. Sieben Jahre später kaufte die Gemeinde zwecks Bestandssicherung die Räume. Seit 2009 wurde dann mit den Kirchenkreisen Melsungen und Rotenburg um eine neue Trägerschaft verhandelt, weil der Elternverein allein nicht mehr alle formalen Erfordernisse erfüllen konnte. Nachdem schließlich die Lösung gefunden war – die Kindergarten-Aufsicht übernahm die Gemeinde Knüllwald, die Trägerschaft die Kirchen –, ging der Neubau über die Bühne.

Von der Einreichung der Pläne im Mai 2012 über die Genehmigung im August und den ersten Spatenstich im November desselben Jahres sollte es noch bis Januar 2014 dauern, ehe die ersten Ein- bis Sechsjährigen einzogen. Die Kinder kommen aus den neun Ortsteilen sowie aus der Gemeinde Ludwigsau.

Allzeit Gottes Segen!

Rund 1,4 Millionen Euro hat der Bau mit allen Gewerken, der GaLa-Bau ist im Frühjahr an der Reihe, gekostet. 210.000 Euro zahlt das Land für die U3-Krippe, die Kirche gewährt einen Zuschuss von 140.000 Euro sowie ein Zinsloses Darlehen über 400.000 Euro, der Zweckverband Knüllgebiet beschaffte Leader-Mittel in Höhe von 150.000 Euro und die Gemeinde Knüllwald finanziert den Rest in Höhe einer halben Million aus Eigenmitteln.

Mit diesen Investitionen, darin waren sich mit Bürgermeister Müller alle Festredner zur Eröffnung am Mittwoch einig, stehen alle Zeichen für die strukturelle und somit auch für die wirtschaftliche Entwicklung Knüllwalds auf Zukunft.

Nachdem Architekt Albert Hess das Projekt in Zahlen vorstellte und den Goldenen Schlüssel an KiTa-Leiterin Gabriele Schacht weitergegeben hatte, sprach Pfarrerin Sabrina Elcik noch ein Dankgebet für die unfallfreie Bauzeit und wünschte der Einrichtung allzeit Gottes Segen.

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