Weinmeister ist Staatssekretär, Kühne-Hörmann Justizministerin

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Wiesbaden, Schwalm-Eder. Nordhessen bleibt politisch an entscheidender Stelle in Wiesbaden vertreten. Soeben fielen die Personalentscheidungen.

Wiesbaden / Schwalm-Eder. Auch dem schwarz-grünen Kabinett unter Ministerpräsident Volker Bouffier werden an entscheidender Stelle Vertreter der nordhessischen Christdemokraten angehören. Der Vorsitzende des CDU-Bezirksverbandes Kurhessen-Waldeck, Bernd Siebert MdB, begrüßt die heute veröffentlichten Personalentscheidungen für die neue hessische Landesregierung.

Eva Kühne-Hörmann

Entsprechend der Kabinettsliste wird die bisherige Ministerin für Wissenschaft und Kunst und Kasseler CDU-Vorsitzende Eva Kühne-Hörmann neue Justizministerin. "Als studierte Juristin, die in den vergangenen Jahren im Wissenschaftsressort bei zahlreichen schwierigen Entscheidungen Durchsetzungskraft bewiesen hat, ist Eva Kühne-Hörmann bestens qualifiziert, dieses für die Landespolitik zentrale Ressort verantwortlich zu führen", so Siebert MdB. Im Justizministerium liegt die Fachaufsicht über die Gerichte, die Justizvollzugsanstalten sowie sonstige Justizbehörden.

Mark Weinmeister

Eine weitere wichtige Entscheidung für die Region ist die abermalige Ernennung von Mark Weinmeister zum beamteten Staatssekretär. Der letzten Landesregierung gehörte der Guxhagener in dieser Position im Hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an. Im ersten schwarz-grünen Kabinett in einem deutschen Flächenland wird er Staatssekretär für den Bereich Bundes- und Europaangelegenheiten in der hessischen Staatskanzlei werden. Dazu sagte Bernd Siebert MdB weiter: "Mark Weinmeister war bereits in der letzten Legislaturperiode ein verlässlicher und hoch angesehener Vertreter der nordhessischen Interessen in Wiesbaden. Ich freue mich, dass diese Erfolgsgeschichte weiter geht."

Dr. Walter Lübcke

Als letzte wichtige Personalentscheidung begrüßte der Bezirksvorsitzende den Verbleib von Dr. Walter Lübcke (Wolfhagen) als Regierungspräsident in Kassel. Dazu sagte er: "In Nordhessen ist der Regierungspräsident von besonderer Bedeutung für die regionale Identität. Mit Walter Lübcke haben wir einen Repräsentanten der hessischen Landesregierung vor Ort, der allseits beliebt ist und besonders für seine fachliche Kompetenz geschätzt wird." Lübcke ist Regierungspräsident in Kassel seit 2009.

Mit Blick auf alle Nominierungen, so der Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Bernd Siebert, sei sichergestellt, dass die Region auch in Zukunft in Wiesbaden in besonderer Weise vertreten sein wird.

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