Weiter warten auf den Tiger

Von ANDREAS TH. BERNHARDFritzlar. Die Piloten sind einsatzbereit, die Techniker ausgebildet, was fehlt ist der Tiger. So lautete kurz gefasst

Von ANDREAS TH. BERNHARD

Fritzlar.Die Piloten sind einsatzbereit, die Techniker ausgebildet, was fehlt ist der Tiger. So lautete kurz gefasst der Lagebericht von Kommandeur Oberst Lothar Kra an Verteidigungsminister Franz Josef Jung bei dessen Besuch beim Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar. Schon vor zwei Jahren sollten die ersten hochmodernen Hubschrauber dieses Typs an die Truppe ausgeliefert werden. Nun ist von Ende des Jahres die Rede.

Industrie ist schuld

Schuld ist die Industrie, so der Verteidigungsminister, diese hat immer noch Schwierigkeiten mit der komplexen Elektronik in dem Waffensystem Er sei aber, so versicherte er, mit den Herstellern im Gesprch.

So musste sich Franz Josef Jung bei seinem Rundgang mit der Besichtigung des Flugsimulators begngen, mit dem die Piloten vor Ort geschult werden. Bessere Fortschritte machen hingegen die neuen Hangars und die Sanierung der Unterknfte fr die Soldaten. Diese stammen noch aus den 30er-Jahren und stehen teilweise unter Denkmalschutz. Insgesamt 17,6 Millionen Euro werden in deren Modernisierung investiert. Zwei Gebude sind schon saniert, ein Drittes soll bis August bezugsfertig sein.

Mit heute fast 2000 Soldaten und Zivilangestellten, stellt der Standort Fritzlar auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor fr die Region dar. Von den Militrs ausdrcklich hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit mit dem Kreis und der Stadt Fritzlar. Als Beispiel dafr nannte Oberst Kra die Einbeziehung der Bundeswehr in die Planung neuer Windkraftrder rund um den Flugplatz.

Ein kleines Trostpflaster hatte der Verteidigungsminister fr die Soldaten in Fritzlar doch noch im Gepck. Deren Wunsch entsprechend darf das Regiment in Zukunft den beinamen Kurhessen tragen.Offiziell bekannt gegeben werden soll dies, so verlautete, im Rahmen eines feierlichen Zapfenstreiches.

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