Werwölfe in Wallenstein - Melsunger Jugendtreff ,Haspel’ organisierte Zeltlager

Melsungen. Zusammen mit 46 Kindern und Jugendlichen eroberten die Mitarbeiter des Melsunger Jugendtreffs Haspel in der ersten Ferienwoche Burg Wallen

Melsungen.Zusammen mit 46 Kindern und Jugendlichen eroberten die Mitarbeiter des Melsunger Jugendtreffs Haspel in der ersten Ferienwoche Burg Wallenstein im Knüll.Zelten am Fuße der Burgruine war angesagt: Wer morgens aus seinem Schlafsack kroch, konnte gleich den ganzen Tag kicken, spielen, sägen, malen, baden oder, was in diesem Jahr besonders begehrt war: Airbrushen. Airbrushen? Nahezu alle Kinder des Zeltlagers ließen sich nämlich mit dieser Maschine coole Tattoos auf Arme, Beine oder Rücken tätowieren – alles, ob Rosen, Ornamente oder Totenköpfe natürlich wieder abwaschbar, versteht sich.Bei strahlendem Sonnenschein waren die ersten Tage dann auch ein echtes Sommer-Märchen mit guter Laune, Essen im Freien, Toben im Naturschwimmbad und Spielen, Spielen, Spielen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und danach noch so lange weiter, bis die Betreuer energisch die Nachtruhe einforderten. In bester Zeltlager-Stimmung klimperte meist in irgendeiner Ecke jemand mit der Gitarre, fröhlich und lautstark sangen in einer anderen Ecke Kinder neue Bewegungslieder, die sie gerade gelernt hatten, andere gruselten sich beim Werwolf-Spielen in der Dämmerung oben auf der Burgruine. Die unermüdlichen Fußballer jagten hinter dem Plastikball her und schossen so manchen Zelteingang zu Bruch und im Bastelzelt kreierten die jungen Künstler unermüdlich Holzschilder, Holzflugzeuge, selbstgemalte T-Shirts und Mandalas mit und ohne Glitzerpulver.

Der Himmel tat sich auf

Mittags gab`s manchmal Leckeres vom Grill, ein anderes Mal gesundes Gemüse und Kartoffelpüree und der Hunger, der beim Zelten und Toben immer da war, konnte stets in fröhlicher Runde gestillt werden. Ein Highlight für die 47-köpfige Kinder und Jugendgruppe war eine Führung durch den nahe gelegenen Wildpark Knüll. Einziger Wermuts-Tropfen des großen Zeltlagers war das Unwetter in der dritten Nacht: Da haute das Regentief solche Wassermengen vom Himmel, dass tatsächlich bis auf ganz wenige Zelte alles "Land unter" war. Nasse Klamotten, Schlafsäcke und Luftmatratzen waren die Bilanz dieser Nacht und trotz unermüdlichen Einsatzes aller jugendlichen Helfer und Mitarbeiter, die bis weit nach Mitternacht noch Planen über Zelte zogen, mit Lappen versuchten das Gröbste zu stoppen und Kinder samt Habe ins noch trockene Küchenzelt umbetteten, musste die fröhliche Truppe eine Nacht früher nach Hause fahren. Der Stimmung tat das alles keinen Abbruch: Beim Abschied versicherten die Kids einmütig: "Schade, dass es schon vorbei ist. Im nächsten Jahr sind wir sicher wieder mit dabei."

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