Sie würden es jederzeit wieder tun: KSK-Mitarbeiter wurden als Lebensretter geehrt

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Freuen sich über den großen Erfolg der Typisierungsaktion: Kreissparkasse Schwalm-Eder Vorstandsvorsitzender Karl-Otto Winter (v.li.), Joachim Geilmann, Nicole Heßmert (DKMS), Daniela Geilmann, Marcus Breitschwerdt (stv. Vorstandsmitglied), Melanie Kuhlmann-Schmidt Thomas Gille (Vorstandsmitglied), Claudia Roßkopf, Torsten Jutzi, Dietmar Zülch (Leiter Vorstandssekretariat) und Manuel Walde. Foto: Margraf/nh

Melsungen. Mit einer Stammzellenspende haben vier Kreissparkassen-Mitarbeiter einem Menschen das Leben gerettet.

Melsungen. "Eigentlich müsste grundsätzlich jeder Mensch typisiert sein. Und ich frage mich, warum das nicht so ist?", so Melanie Kuhlmann-Schmidt, Mitarbeiterin der Kreissparkasse Schwalm-Eder. "Man kann schon mit ein paar Tropfen Blut ein Menschenleben retten", ergänzt ihr Kollege Manuel Walde.

Mit einer Stammzellenspende haben die beiden und die Kreissparkassen-Mitarbeiter Claudia Roßkopf und Torsten Jutzi einem Menschen das Leben gerettet. Dafür bekamen sie nun von Nicole Heßmert von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eine Ehrenurkunde überreicht. Die vier Mitarbeiter hatten sich im Jahr 2009 bei der DKMS registrieren lassen, um ihrer an Leukämie erkrankten Kollegin Danielea Geilmann und anderen Patienten zu helfen.

Ihrem Beispiel folgten viele: Insgsamt 3200 Menschen folgten damals dem Typisierungsaufruf der Kreissparkasse, den der damalige Sparrkassendirektor Wolfgang Rupp und Landrat Frank-Martin Neupärtl initiiert hatte. Mit so einem Ansturm hatte niemand gerechnet. Insgesamt konnten dadurch 28 Menschenleben gerettet werden. Heßmert bedankte sich bei den Lebensrettern sowie der Kreissparkasse, die die Aktion mit einer Spende in Höhe von 160.000 Euro finanziert hatte.

"Ich bekam Gänsehaut, als der Anruf kam, dass ich als potentieller Spender in Frage kam", berichtet Walde. "Natürlich war ich auch aufgeregt. Acht Wochen nach der Spende erfuhr ich, dass ich mit meiner Spende einem jungen Mann in Amerika das Leben gerettet habe."Für Daniela Geilmann konnte leider noch kein Stammzellen-Spender gefunden werden. Die Hombergerin muss Medikamente nehmen, damit ihre Stammzellenwerte konstant bleiben. Eine Dauerlösung ist das nicht. Sie hofft, dass bald ein Spender für sie gefunden wird.

Wer als Sepender in die DKMS aufgenommen werden mäöchte, bekommt weitere Infos dazu unter:www.dkms.de

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