Würdevoller Platz für Kriegerdenkmal gesucht

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Fritzlar. Verein ProFritzlar und Hospital-Stiftung sammeln Spenden für den Umzug

Fritzlar. Denkmäler sind oft sperrig und manchmal stehen sie auch im Weg. So auch in Fritzlar, wo das Denkmal für die Gefallenen der Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 einer Erweiterung des Hospitals im Wege steht. Kaum beachtet steht es hinter einem Parkplatz an der Gießener Straße. Im Originalzustand ist es nicht mehr. Der Adler (wegen seiner angelegten Flügel im Fritzlarar Volksmund gerne spöttisch "Ulle", nordhessisch für Eule, genannt), der einst die Spitze zierte, wurde im zweiten Weltkrieg eingeschmolzen, berichtet der ehemalige Domküster Alfred Matthäi. Stattdessen wacht nun ein Löwe obenbauf. Der wiederum ist das Überbleibsel des Denkmals für die Gefallen des Ersten Weltkrieges (1914-18), das einst vor dem Dom stand. Andere Teile dieses Denkmals landeten auf dem Friedhof. So weit, so schlecht.Nun hat sich eine Gruppe, bestehend aus dem Verein ProFritzlar, dem Kyffhäuserbund und der Stiftung des Hospitals, der Sache angenommen. Ihre Forderung: Das Denkmal für die Gefallen von 1970/71 braucht einen würdigen Platz. "Am besten wäre es, wenn alle Kriegerdenkmäler der Stadt auf dem Friedhof in einem schönen Ensemble zusammen gelegt würden", sagt Dr. Ulrich Skubella, der der Vorsitzende von ProFritzlar und Mitglied bei den Kyffhäusern ist.Dafür habe das Rathaus bereits Zustimmung signalisiert. Allein, der Stadt fehle das Geld für die Umsetzung der Stele, die Skubella mit etwa 10.000 Euro taxiert. Deshalb sollen nun Spenden gesammelt werden. Zwei Spendenkonten sind eingerichtet:

Pro Fritzlar, bei der Kreissparkasse Schwalm-Eder, IBAN: DE 57 5205 2154 0110 0552 33.

Hospital zum Heiligen Geist Fritzlar, IBAN: DE 14 5205 2154 0120 0030 66. Für beide Konten gilt die BIC: HELADEF1MEG.

Wichtig: Als Verwendungszweck bitte "Kriegerdenkmal" angeben.

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