Vier Kilo Marihuana im Auto: Kasseler Polizisten ziehen mutmaßliche Dealer aus dem Verkehr

Der 20-Jährige aus Bad Zwesten sowie der 18 Jahre alte Beifahrer aus Borken müssen sich nun wegen des illegalen Besitzes sowie Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln verantworten.

Kassel. Bei einer Verkehrskontrolle gelang es einer Streife des Polizeireviers Ost am Montagnachmittag einen VW-Fahrer zu stoppen, der gemeinsam mit seinem Beifahrer vier Kilogramm Marihuana in seinem Wagen transportierte. Der 20-Jährige aus Bad Zwesten sowie der 18 Jahre alte Beifahrer aus Borken müssen sich nun wegen des illegalen Besitzes sowie Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln verantworten.

Wie die Polizisten des Reviers Ost berichten, waren sie gegen 17.10 Uhr von Lohfelden kommend auf der A 49 in Richtung Kassel unterwegs. Den vor ihnen fahrenden VW hielten sie im Rahmen einer allgemeinen Kontrolle im Bereich der Damaschkestraße an. Aus dem Fahrzeug, in dem die beiden jungen Männer saßen, konnten die Polizisten schnell den verräterischen Geruch nach Marihuana wahrnehmen. Eine anschließende Durchsuchung des Autos förderte schließlich die in Tüten verpackten Drogen hinter den beiden Vordersitzen zutage. Darüber hinaus hatte sich der junge Mann offenbar unter Drogeneinfluss ans Steuer des Wagens gesetzt, weshalb er die Polizisten auf das Revier begleiten und sich einer Blutprobe unterziehen musste.

Zudem leiteten die Beamten eine Anzeige wegen "Trunkenheit im Verkehr" gegen den 20-Jährigen ein. Im Anschluss durchsuchten die Polizeibeamten seine Wohnung im Schwalm-Eder-Kreis und fanden hierbei zahlreiche Utensilien, die offensichtlich zum Handel mit Betäubungsmitteln genutzt wurden. Diese stellen sie neben der beträchtlichen Menge Marihuana sicher. Die Ermittlungen gegen die beiden Tatverdächtigen dauern an und werden von den Beamten des Kommissariats 34 der Kasseler Kriminalpolizei geführt.

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