52.000 Euro für Licht

Volkmarsen. Vertreter der Stadt Volkmarsen und der Geschäftsführer der EWF, Stefan Schaller, haben über den Stand der Umrüstungsarbeiten der öffe

Volkmarsen. Vertreter der Stadt Volkmarsen und der Geschäftsführer der EWF, Stefan Schaller, haben über den Stand der Umrüstungsarbeiten der öffentlichen Straßenbeleuchtung in den Volkmarser Ortsteilen informiert.

Stefan Schaller betonte, dass die Stadt Volkmarsen künftig nicht nur Strom und Geld, sondern indirekt auch 12 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr sparen werde. Die Investition lohne sich, da sich die eingesetzten Mittel entsprechend der Strompreisentwicklung schon nach 10 bis 12 Jahren Laufzeit amortisiert hätten. Dipl.-Ing. Michael Wiechers (EWF) erläuterte die innovative Ausrichtung des Beleuchtungskonzeptes. Ziel sei, in den Ortsteilen Herbsen, Hörle, Külte und Lütersheim rund 200 Straßenleuchten umzubauen oder zu erneuern. Historisch wertvolle Lampen sollen dabei erhalten und nur technisch umgerüstet werden. Damit werde auch auf entsprechende Forderungen der EU reagiert, die die Abschaffung vorhandener Beleuchtungssysteme auf Quecksilberbasis bis 2015 zwingend vorschreibt.Künftig werde die Lichtfarbe "gelb" ortsteilbestimmend sein. Das führt nicht nur zu einer neuen Wahrnehmung, sondern auch zu mehr Helligkeit in den Ortsteilen. Die Lebensdauer der neuen Leuchtmittel liegt bei rund 16.000 Brennstunden.Die EWF-Monteure Norbert Görlitz und Ulrich von Künßberg haben Anfang Juni mit den Umrüstungsarbeiten begonnen und stehen jetzt vor dem Abschluss der Arbeiten. Bürgermeister Hartmut Linnekugel sieht die aufgewendeten 52.000 Euro gut angelegt. Er spricht sich gleichzeitig gegen die in anderen Kommunen favorisierte LED-Technik aus. Diese sei nicht nur teurer, sondern auch aufgrund der kurzen Brennzeit/Jahr nicht so wirtschaftlich. Die Stadt Volkmarsen habe sich deshalb für energiesparende und zugelassene Alternativleuchtmittel mit einer hohen Lebensdauer entschieden. Der Energieverbrauch durch die  Straßenbeleuchtung reduziere sich künftig um 40 Prozent, betont er abschließend.

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