6.000 Bio-Hühner produzieren zum Jahreswechsel Eier im Twistetal

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Der neue Legestall, davor Nina, Astrid, Albert und Katrin Brand mit Hofhund Sammy.

Am Ortseingang des Twistetaler Ortsteils Elleringhausen ist in den letzten Monaten ein Legehennenstall für 6.000 Bio-Legehennen entstanden. Der Wellenhof ist ein Familienbetrieb.

Twistetal. Bislang wurden auf dem Bioland-Betrieb 35 Milchkühe gehalten und Ackerbau betrieben. Jetzt sind 5.980 Legehennen und 20 Hähne in den Neubau eingezogen. Die Tierzahl sei überschaubar, denn 6.000 Hühner entsprächen umgerechnet einer Herde von 17 Milchkühen (Vieheinheiten). Das Futter für die Tiere werde von einer Bio-Mühle bezogen, die das betriebseigene Getreide verarbeitet.

Später soll die Futtermischung direkt am Hof hergestellt werden. Der Hühnerkot werde in einer geschlossenen Misthalle neben dem Stall gelagert und als Düngung für die betriebseigenen Flächen gebraucht. Im Stall sind Volieren mit mehreren Ebenen aufgebaut, in denen sich die Tiere frei bewegen können.

Fütterung, Tränken, Ruhestangen und Nester, alles ist vorhanden. Unter den Volieren können die Tiere in der Einstreu scharren, picken und staubbaden. Vor dem Stall gibt es einen überdachten, geschlossenen Kaltscharraum, wo die Tiere auch bei Regen an der frischen Luft sein können. Außerhalb des Stalles stehen den Tieren 30.000 Quadratmeter Auslauf zur Verfügung.

Die Vermarktung der Eier ist in Zusammenarbeit mit der Supermarktkette Tegut geplant. Die Eier werden direkt im Vorraum des Stalles mit einer Printnummer versehen, nach Größe sortiert und ladenfertig verpackt. Drei Mal in der Woche werden die Eier von einem LKW abgeholt, in die Zentrale nach Fulda gebracht und von dort aus in die Märkte verteilt. Außerdem ist an der Hofstelle beim Wohnhaus ein Eierschrank zur Selbstbedienung geplant, an dem täglich frische Bio-Eier erworben werden können.

Laut Nina Brand werden die ersten „Elleringhäuser Bio-Eier“ vom Wellenhof zum Jahreswechsel erwartet. Der Stallneubau wurde mit Mitteln aus dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) des Landes Hessen gefördert, betont Nina Brand.

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