Bilanz der Arbeitslosenzahlen in Waldeck-Frankenberg überaus erfreulich

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Auch wenn die Arbeitslosenzahlen im Vergleich zum November im Dezember leicht gestiegen sind, zieht die Agentur für Arbeit dennoch eine positive Bilanz, da sie 15,3 Prozent niedriger sind als im Dezember 2016.

Der saisonübliche Winterblues bleibt in diesem Jahr aus. Die Arbeitslosenzahlen steigen von November zu Dezember nur minimal. Im Vergleich zu Dezember 2016 sinken sie gar um 15,3 Prozent. Auch die Jahresbilanz kann sich durchaus sehen lassen.

Waldeck-Frankenberg. „Ein überaus gelungener Abschluss eines durchweg für den Arbeits- und Ausbildungsmarkt positiven Jahres 2017. In 2018 werden wir weiterhin intensiv die Deckung des Fachkräftebedarfs durch Qualifikation Arbeitsloser und gering qualifizierter Beschäftigten in den Fokus stellen“, bilanziert Manfred Hamel, Geschäftsführer Operativ bei der Agentur für Arbeit Korbach.

Vom saisonüblichen Winterblues ist auf dem heimischen Arbeitsmarkt nichts zu spüren. Während in den Vorjahren die Arbeitslosenzahlen von November auf Dezember spürbar kletterten, ist diesmal nur ein minimaler Zuwachs an Jobsuchenden festzustellen. 3053 Personen waren im Dezember im Landkreis Waldeck-Frankenberg arbeitslos gemeldet, das sind 23 Personen mehr als im Vormonat und entspricht einem Plus von 0,8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat kann jedoch ein fettes Minus von 15,3 Prozent beziehungsweise 551 Personen verzeichnet werden. Damit liegt die aktuelle Arbeitslosenquote bei 3,5 Prozent, während sie im Dezember 2016 noch bei 4,2 Prozent lag.

1479 Menschen ohne Arbeit waren im Dezember in Korbach und Bad Wildungen registriert. Das sind 5 mehr als im November und 242 weniger als im Dezember 2016. Die aktuelle Quote beträgt 3,6 Prozent. 884 Arbeitslose meldet die Geschäftsstelle Frankenberg, was einem Zugang von 22 Personen gegenüber dem Vormonat und einem Abgang von 205 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Somit liegt die Arbeitslosenquote im Dezember bei 3,1 Prozent. 690 Menschen ohne Beschäftigung sind in der Geschäftsstelle Bad Arolsen aktuell erfasst. Im Vergleich zu November sind das 4 weniger, im Vergleich zu Dezember 2016 sind es 104 weniger. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt hier 3,9 Prozent.

Geringfügig mehr Arbeitslose beschert der Berichtsmonat Männern, Älteren und Ausländern. Frauen und Jüngere warten gleichzeitig binnen Monatsfrist mit einem leichten Minus auf. Durchweg erfreulich hohe, zweistellige Rückgänge zeigt der Jahresvergleich für alle Personengruppen. Besonders die erfolgreiche Integration über 50jähriger in den Arbeitsmarkt fällt dabei ebenso auf wie der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit – insbesondere bei den Hartz-IV-Empfängern.

Otto Richter, Geschäftsführer des Jobcenters Waldeck-Frankenberg, betont: „Der Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin als sehr aufnahmefähig. Insbesondere haben auch Arbeitssuchende ohne Ausbildung gute Chancen, einen passenden Arbeitsplatz zu finden.“

Im Jahresvergleich sank auch die Anzahl der Arbeitslosen in Waldeck-Frankenberg um 308 und damit um 8,2 Prozent. Durchschnittlich 3731 Personen waren in 2016 auf Beschäftigungssuche, 3423 dann in 2017. Die Arbeitslosenquote betrug 3,9 Prozent, 0,4 Punkte weniger als im Vorjahr. Während die Arbeitslosigkeit bei jungen Erwachsenen (minus 12,1 Prozent) und Langzeitarbeitslosen (minus 12,7 Prozent) abnahm, stieg sie bei Ausländern (plus 12,5 Prozent). Ein Plus zeigen der Stellenzugang mit 10,2 Prozent und der Stellenbestand mit 26,3 Prozent durchschnittlichem Zuwachs.

Auch Dr. Frank Martin, Leiter der Regionaldirektion Hessen, zieht eine positive Bilanz des letzten Jahres: „Das letzte Jahr ist gut gelaufen und selbst der übliche saisonale Anstieg der Arbeitslosenzahlen zum Jahreswechsel blieb aus. Der Abbau der Arbeitslosigkeit wird nach unseren Einschätzung in diesem Jahr weitergehen. Es gibt keine Anzeichen, dass wir in absehbarer Zeit einen Einbruch der konjunkturellen Entwicklung erleben werden. Unsere eigenen Betriebsbefragungen zeigen, dass sich die hessischen Arbeitgeber gut für die Aufgaben der nächsten Monate gewappnet sehen.“

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