Aktion Medizinkoffer für Sportvereine ist ein voller Erfolg: 105 Vereine ausgestattet

Die Sponsoren mit den jeweils mit ihrem Firmenlogo beklebten Medizinkoffer. Im Hintergrund Vertreter der Sportvereine.
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Die Sponsoren mit den jeweils mit ihrem Firmenlogo beklebten Medizinkoffer. Im Hintergrund Vertreter der Sportvereine.

Organisator Thomas Kuhnhenn war begeistert, sowohl vom bis auf den letzten Platz gefüllten Saal, der unglaublich positiven Resonanz der Sportvereine, und besonders von der großen Bereitschaft der verschiedenen Sponsoren, die Aktion zu unterstützten.

Korbach - Der große Saal des Cine K in Korbach war voll besetzt, sogar auf den Treppen haben einige Platz genommen. Versammelt hatten sich 36 Sponsoren und Vertreter von 105 Sportvereinen aus dem ganzen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Anlass war die Übergabe der „Medizinkoffer für Sportvereine“ an die Vereine, die sich bei einer Verlosung um diese beworben hatten.

Im letzten Jahr mit vier Sponsoren und zwölf Koffern gestartet, hat sich die ehrenamtlich organisierte Aktion damit enorm weiterentwickelt. Organisator Thomas Kuhnhenn war begeistert, sowohl vom bis auf den letzten Platz gefüllten Saal, der unglaublich positiven Resonanz der Sportvereine, und besonders von der großen Bereitschaft der verschiedenen Sponsoren, die Aktion zu unterstützten. Sie alle tragen dazu bei, dass auf den Sportplätzen, in Turn- und Reithallen, auf Fußballplätzen, beim Tanzen, Twirling, Tischtennis oder beim Motorsport jetzt gesünder Sport getrieben werden kann, so Kuhnhenn.

Als Vertreter des Sportkreises Waldeck-Frankenberg war Gerhard Gottmann zugegen. Er überbrachte die Grüße von Uwe Steuber, sprach seinen Dank für die Aktion und alle Beteiligten aus und ermahnte die Vereine, die Koffer „so wenig wie möglich, aber so viel wie nötig zu nutzen“. Als Gäste waren René Elsässer und Kathrin Troche von der Wirtschaftsjunioren Iserlohn anwesend. Sie informierten in einem Kurzreferat zur Organspende. René Elsässer berichtete von seiner eigenen Erfahrung mit einer Transplantation und rief dazu auf, sich mit dem Thema zu befassen. Es sei nicht seine Mission allen zu sagen, dass sie Organspender werden sollen, so Elsässer. Er bittet darum, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und eine Entscheidung zu treffen. Auch solle man mit seinen Angehörigen sprechen und sie über die Entscheidung ob Ja oder Nein informieren. Mehr zum Thema gibt es unter wj-organspende.de.

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