Aktueller Warnhinweis der Polizei für Waldeck-Frankenberg

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Betrüger erzählen am Telefon eine Geschichte, wonach den Angerufenen eine größere Menge Geld zustehen würde, da der Corona-Virus in China ausgebrochen sei und China daher zahlen müsse.

Waldeck-Frankenberg. Aktuell vermelden die Kollegen der Polizeistationen im Landkreis mehrere eingehende Hinweise von Menschen, die heute Morgen Anrufe von Telefonbetrügern erhalten haben. Die bisherigen betrügerischen Anrufe blieben glücklicherweise im Versuchsstadium stecken, da die Angerufenen nicht weiter auf den Schwindel eingingen.

Die anrufenden Betrüger erzählten eine Geschichte, wonach den Angerufenen eine größere Menge Geld zustehen würde, da der Corona-Virus in China ausgebrochen sei und China daher zahlen müsse.

Eine Anruferin stellte sich als Frau Jensen von der Bundeszentralbank vor. Sie erklärte, dass die angerufene Frau 24 Monate jeweils 1.000 Euro erhalten würde, das Geld komme aus China wegen der Ausbreitung des Corona-Virus. Um an das Geld zu kommen, müsse die Angerufene aber vorher knapp 1.000 Euro Bearbeitungsgebühr überweisen. Die Frau aus dem Waldecker Land fiel aber nicht auf die Betrügerin herein: Sie legte auf und informierte die Polizei. Die Kriminalpolizei Korbach hat die Ermittlungen aufgenommen.

Da heute Morgen noch weitere ähnliche Anrufe bei den Polizeistationen im Landkreis gemeldet wurden, warnt die Polizei und gibt folgende Tipps:

Die Bundeszentralbank, andere Banken oder Sparkassen rufen Sie nicht an, um Ihnen mitzuteilen, dass sie unerwartet Geld bekommen.

Werden Sie immer sofort misstrauisch, wenn Sie vor einer angeblichen Geldauszahlung eine Bearbeitungsgebühr zahlen sollen.

Bankmitarbeiter werden niemals persönliche Daten oder Kontodaten am Telefon erfragen und erst recht nicht nach der persönlichen Geheimzahl PIN), der EC-Kartennummer oder der Transaktionsnummer TAN) verlangen.

Geben Sie am Telefon niemals Daten, wie Bankdaten, Zugangsdaten, Passwörter, etc. preis.

Ist ihnen der Name des Anrufers unbekannt, lassen Sie sich seine Erreichbarkeit geben und prüfen Sie, ob es diesen Mitarbeiter tatsächlich gibt. Rufen Sie dazu aber nicht bei der genannten Nummer an, sondern suchen Sie sich die Telefonnummer des Institutes aus öffentlichen Telefonverzeichnissen heraus.

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.

Beenden Sie das Telefonat, sobald Ihnen etwas verdächtig vorkommt.

Sprechen Sie mit Familienangehörigen oder anderen Vertrauenspersonen über solche Anrufe und holen Sie sich Rat.

Wenn Sie Opfer geworden sind, erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

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