Alle vier Minuten ein Unfall: Bei Regen zu schnell auf der Autobahn

Nordhessen.  Gestern am frühen Abend krachte es auf den nordhessischen Autobahnen rund um Kassel bei starkem Regen gleich vier Mal binnen 17 Minuten

Nordhessen.  Gestern am frühen Abend krachte es auf den nordhessischen Autobahnen rund um Kassel bei starkem Regen gleich vier Mal binnen 17 Minuten. Bei allen Unfällen handelte es sich um Alleinunfälle, andere Verkehrsteilnehmer konnten rechtzeitig anhalten. Drei der vier beteiligten Autofahrer wurden leicht verletzt, konnten aber nach ambulanten Behandlungen in Krankenhäusern wieder entlassen werden. Die Schadenssumme liegt bei insgesamt knapp 80.000 Euro.

Der erste Unfall geschah um 18.50 Uhr auf der A 44 in der Gemarkung Volkmarsen in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Breuna und Warburg, etwa eineinhalb Kilometer hinter dem Parkplatz "Schoren". Vermutlich aufgrund eines Fahrfehlers bei Regen und nasser Fahrbahn verlor ein 53 Jahre alter Autofahrer aus Bergheim (Rhein-Erft-Kreis) die Kontrolle über seinen Pkw und kam  ins Schleudern. Nach Kollisionen mit Fahrbahneinrichtungen landete der Wagen im Grünstreifen abseits der Fahrbahn. Der 53-Jährige erlitt eine Schnittwunde an der Hand, die im Krankenhaus Warburg ambulant versorgt wurde. Der Schaden: 40.000 Euro.

Etwa 10 Minuten später der zweite Unfall, diesmal auf der Südtangente (A 49) im Stadtgebiet Kassel zwischen den Abfahrten Industriepark und Waldau in Fahrtrichtung Auestadion. Hier kam ein 19-Jähriger aus Staufenberg wegen der hohen Geschwindigkeit ins Schleudern.

Der Wagen prallte mit dem Heck in die Böschung. Der junge Mann klagte nach dem Unfall über Schmerzen an der Hand und Schwindel. Auch bei ihm reichte eine ambulante ärztliche Versorgung. Hier wird der Schaden von der Autobahnpolizei Baunatal mit rund 5.000 Euro angegeben.

Zwei Minuten später knallte es  auf der A 44 Dortmund - Kassel zwischen Diemelstadt und Warburg Fahrtrichtung Kassel. Nach einem Fahrfehler geriet hier ein 52 Jahre alter Autofahrer aus Chemnitz ins Schleudern, prallte gegen einige Straßeneinrichtungen und kam  im Grünstreifen zum Stehen. Schaden: 25.000 Euro. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Gegen 19.07 Uhr verlor in der Gemarkung Fuldabrück der Fahrer eines Kleintransporters aus Bad Rappenau (Landkreis Heilbronn) die Kontrolle. Der 32-Jährige war in Richtung Kassel unterwegs, als er ins Schleudern kam. Der Wagen prallte gegen die Schutzplanke aus Beton und blieb schließlich mit wirtschaftlichem Totalschaden in Höhe von etwa 8.500 Euro liegen. Da der Fahrer über Schmerzen im Brustbereich klagte, wurde er ins Klinikum nach Kassel gebracht und dort ambulant behandelt.

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