‘Alter Hut’ neu aufgebaut

Die Vorlage des neuen Prototyps ist das Twike, das es schon seit 10 Jahren gibt und zuletzt beim Besuch von Verkehrsminister Tief

Die Vorlage des neuen Prototyps ist das Twike, das es schon seit 10 Jahren gibt und zuletzt beim Besuch von Verkehrsminister Tiefensee (13. Juli 2009) am Edersee prsentiert wurde.

Rosenthal. Mit zwei Litern zum Multimillionr - unter dieser Vision entwickelt die Rosenthaler Firma E-Mobile Motors gemeinsam mit dem Fachbereich Maschinenbau der Universitt Kassel ein neues Elektroauto. Ziel ist, damit den Forschungspreis Automotive X-Prize 2010 zu gewinnen, der mit zehn Millionen US-Dollar dotiert ist. Dazu muss der Prototyp mit einer Gallone Sprit 100 Meilen schaffen. Das entspricht 2,35 Litern auf 100 Kilometern. Als eines von weltweit 43 Teams und als einziges deutsches ist das nordhessische Team zum Qualifikationsrennen zugelassen. Die Wettbewerbsidee: eine neue Generation hocheffizienter Autos zu entwickeln, die zugleich sicher sind und kologisch sinnvoll betrieben werden.

Auerdem sollen die Fahrzeuge zu einem konkurrenzfhigen Preis in Serie gehen knnen. Die Bewerber mssen anhand eines Business-Plans belegen, mindestens 10.000 Fahrzeuge pro Jahr auf den Markt bringen zu knnen. Die Wahl des Antriebs bleibt den Entwicklern berlassen. Durch den Wettbewerb soll die Entwicklung klimafreundlicher Antriebe angespornt werden.Bis zum Frhjahr 2010 muss der Prototyp fertig sein, um beim Qualifikationsrennen im Mai 2010 in den Vereinigten Staaten an den Start zu gehen. Ort und Datum gibt der Veranstalter des Wettstreits noch bekannt.Das hessische Team startet vorerst unter dem Projektnamen TW4XP" (ThreeWheeler for X Prize). Ein ffentlicher Wettbewerb zur Namensfindung luft auf der Internetseite www.tw 4xp.com. Auf drei Rdern zum Klimaschutz: der Prototyp.

Der Zweisitzer auf drei Rdern ist ein Elektrofahrzeug, das ber die Steckdose aufgeladen und durch einen Elektromotor angetrieben wird. Im Vergleich zum Verbrennungsmotor ist dieser um ein Vielfaches effizienter. Ein Vorteil des Elektroautos: Durch regenerative Energien erzeugter Strom kann genutzt werden. Ein optional einsetzbarer Pedalantrieb ermglicht, zustzliche Energie zu gewinnen.

Umgerechnet wird der neue Prototyp einen Benzinverbrauch von etwa 0,5 Litern Super haben. Er wird eine Geschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde erreichen und in etwa zwlf Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigen knnen. Die Kasseler Maschinenbau-Ingenieure helfen, den Prototypen von E-Mobile Motors wettbewerbstauglich zu machen. Dafr wird derzeit unter Leitung von Prof. Dr. Bernd Klein im Fachgebiet Leichtbaukonstruktion die Fahrzeugrahmenstruktur entwickelt. Diese soll den Schutz der Insassen optimieren und das Gesamtgewicht des Fahrzeugs gering halten.

So wollen die Wissenschaftler die Leistungsfhigkeit des Fahrzeugs steigern und den Energieverbrauch minimieren. Prof. Kleins Fachgebiet hat in mehr als 25 Jahren eine hohe Kompetenz in der rechnerischen und experimentellen Dimensionierung von Leichtbau-Strukturen erworben.

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