Anliegerbeiträge abschaffen will die FWG Volkmarsen beim Straßenbau

FWG-Chef Klaus Teppe, Uwe Kann, Stadtrat Andreas Fritz und SIBA-Vorsitzende Ute Moldenhauer.
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FWG-Chef Klaus Teppe, Uwe Kann, Stadtrat Andreas Fritz und SIBA-Vorsitzende Ute Moldenhauer.

Die Freie Wählergemeinschaft aus Volkmarsen hat sich zum Ziel gesetzt, bei den Anliegerbeiträgen für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Volkmarsen. Nachdem sich die Freie Wählergemeinschaft aus Volkmarsen mit ihrem jüngsten Antrag für kostenlose Schwimmkurse für Volkmarser Kinder schon über eine breite Mehrheit im Stadtparlament freuen konnte, hat sie sich nun zum Ziel gesetzt, bei den Anliegerbeiträgen für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Bereits im Herbst des vergangenen Jahres stellte sie den Antrag auf Abschaffung der Straßenbeiträge. Um den finalen Beschluss zu fassen, müssen nur noch einige Zahlen, Daten und Fakten zusammengetragen werden. Denn immer dann, wenn Kanäle, Wasserleitungen und Hausanschlüsse erneuert werden müssen, wird es teuer für die Hauseigentümer. Diese Ungerechtigkeit will die Freie Wählergemeinschaft in Volkmarsen zügig beenden. „Wir wollen verhindern, dass Hauseigentümer und indirekt auch Mieter beim Ausbau und der Sanierung von Straßen zum Teil Beträge in fünfstelliger Höhe bezahlen müssen“, so Stadtrat Andreas Fritz.

„Die komplette Abschaffung ist hier die gerechteste Lösung für die Bürger unserer Heimatstadt“, ergänzt Bauausschussvorsitzende Ute Moldenhauer, die das Thema schon beim FWG-Antrag mit ihrem Ausschuss behandeln durfte.

„Der Zeitpunkt für die Abschaffung der Anliegerbeiträge ist jetzt optimal, da die letzten Maßnahmen, in denen Anliegerbeiträge eingefordert wurden, schon fast anderthalb Jahrzehnte zurückliegen,“ so Spitzenkandidat Klaus Teppe.

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