Anschlag auf FDP

Kassel/Waldeck. Am vergangenen Freitag ist das Wahlkampfmobil von Bjrn Snger, dem heimischen Bundestagskandidaten der FDP von

Kassel/Waldeck. Am vergangenen Freitag ist das Wahlkampfmobil von Bjrn Snger, dem heimischen Bundestagskandidaten der FDP von Unbekannten in Kassel vor der Geschfststelle der Partei beschdigt worden. Aufgestochene Reifen und zerkratzte Konterfeis schockierten den Kandidaten. Snger erklrt in einer Pressemitteilung: Ich bin entsetzt ber diesen hinterhltigen und feigen Anschlag auf das Wahlkampfmobil. Es ist bengstigend, mit welcher Aggressivitt und Zerstrungswut der oder die Attentter dabei zu Werk gegangen sind. Wenn man bedenkt, dass ich kein hauptamtlicher Politiker bin, sondern als ehrenamtlicher Kandidat meinen Wahlkampf finanzieren muss, kommt hier noch eine erhebliche finanzielle Belastung auf mich zu.

Aus Sicht des Bundestagskandidaten ist dies der Ausdruck fehlender Argumente. Snger: Wer auf Zerstrung setzt zeigt deutlich, dass ihm die Argumente fr eine sachliche Auseinadersetzung fehlen. Der Wahlkampf dient der Auseinandersetzung mit politischen Positionen. Auch wenn die Diskussionen um die Ideen und Ziele mitunter recht heftig gefhrt werden, muss dabei immer dem Dialog der Vorzug gegeben werden. Gewalt und Zerstrung knnen und drfen niemals Teil der politischen Auseinandersetzung sein. Wer zu diesen Mitteln greift stellt sich auerhalb der demokratischen und freiheitlichen Grundordnung. Nach ber sechzig Jahren in einer friedlichen und demokratischen Bundesrepublik sollten Wahlkampfmethoden wie sie zu letzt in der Weimarer Republik von linken und rechten Feinden der Freiheit genutzt wurden endgltig der Vergangenheit angehren.

Auf den weiteren Verlauf des Wahlkampfes soll der hinterhltige Anschlag jedoch keine Auswirkungen haben. Selbstverstndlich lasse ich mich durch diesen feigen Anschlag nicht aus der Ruhe bringen und werde mein (und unser) politisches Programm weiter lautstark vertreten! Ich setze dabei auf den Rechtsstaat, der den oder die Tter ermitteln und fr meine Sicherheit und damit demokratische Meinungsvielfalt sorgen wird. Ich denke nicht daran, mich von solchen Leuten einschchtern zu lassen. Wer denkt, dass solche Aktionen dazu fhren wrden, dass ich aufhre, der tuscht sich. Mittlerweile sind Polizei und Staatsschutz eingeschaltet.

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