Tag der Arbeit: Landrat und Erster Kreisbeigeordneter rufen zu Solidarität und Gemeinschaftsgefühl auf

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Landrat Dr. Reinhard Kubat (l.) und Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese (r.).

Der internationale Tag der Arbeit am 1. Mai hat in Deutschland eine lange Tradition. In diesem Jahr wird der Feiertag gänzlich anders werden. Aufgrund der Coronapandemie mussten alle öffentlichen Kundgebungen abgesagt werden. Zum ersten Mal seit 1949.

Waldeck-Frankenberg - Der internationale Tag der Arbeit am 1. Mai hat in Deutschland eine lange Tradition. 1919, in den Anfängen der Weimarer Republik, war er erstmals gesetzlicher Feiertag. Seit 1949 wird dieser Tag regelmäßig mit Kundgebungen im ganzen Land gefeiert, organisiert vom Deutschen Gewerkschaftsbund, kurz DGB, unter Beteiligung aller demokratischen Kräfte aus Politik und Gesellschaft und jeweils unter einem zentralen Motto stehend.

In diesem Jahr wird der Feiertag gänzlich anders werden. Landrat Dr. Reinhard Kubat und Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese rufen angesichts der aktuellen Situation zu Solidarität und Gemeinschaftsgefühl auf. Aufgrund der Coronapandemie mussten in diesem Jahr alle öffentlichen Kundgebungen abgesagt werden. Zum ersten Mal seit 1949. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Tag der Arbeit ausfällt. Er wird gefeiert – wenn auch auf andere Weise – beispielsweise durch Aktionen in den sozialen Netzwerken. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat den diesjährigen Tag der Arbeit unter das Motto „Solidarisch ist man nicht alleine“ gestellt.

Dazu rufen auch Landrat Dr. Reinhard Kubat und der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese auf: „Wir möchten an diesem besonderen 1. Mai an das Gemeinschaftsgefühl aller appellieren, an Verantwortung füreinander und das Verfolgen gemeinsamer Ziele.“ Vordergründig sei dies aktuell die weitere Eindämmung des Coronavirus. „Wir alle durchleben momentan herausfordernde Zeiten, werden die Pandemie aber durch gemeinsames diszipliniertes Handeln bewältigen.“ Auch, wenn dies mit dem Verzicht auf lieb gewonnene Traditionen wie Kundgebungen und Maiausflüge verbunden sei, die in diesem Jahr nicht stattfinden dürfen. Kontaktverbot sowie Abstands- und Hygieneregeln gelten weiterhin. Mit Anstand Abstand halten: So präzisiert der Deutsche Gewerkschaftsbund seine diesjährige Botschaft zum 1. Mai. „Wir möchten jeden für sich bitten, sich daran zu orientieren – und sich klarzumachen, was Solidarität in dieser Situation für sie selbst bedeutet“, appellieren Landrat und Erster Kreisbeigeordneter an alle. Der DGB hat zudem in den sozialen Netzwerken zu einer Aktion aufgerufen. Er bittet um ein Statement zu der Frage „Was bedeutet Solidarität für Dich?“ Jeder sollte darüber nachdenken und die Frage vor dem Hintergrund der Pandemie für sich beantworten.

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