Arbeitsagentur sieht saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Landkreis

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„Trotz der Beschränkungen durch die Pandemie ist die Arbeitslosigkeit im Dezember weniger deutlich gestiegen als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre“, beschreibt Agenturchef Uwe Kemper die aktuelle Situartion.

Korbach. Die Arbeitslosigkeit ist im Dezember saisonüblich gestiegen, allerdings in geringem Umfang.

„Trotz der Beschränkungen durch die Pandemie ist die Arbeitslosigkeit im Dezember weniger deutlich gestiegen als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre“, beschreibt Agenturchef Uwe Kemper die aktuelle Situartion. „Der Zugang an neuen Arbeitslosen liegt unter dem Niveau der Vorjahre, im Gegenzug konnten mehr Menschen aus der Arbeitslosigkeit in die Erwerbstätigkeit wechseln als vor einem Jahr“. Gleichzeitig haben wieder mehr Betriebe die Kurzarbeit neu angezeigt, nachdem es in den Monaten zuvor nur noch vereinzelte Anzeigen gegeben hatte.“ Die Zahl der neuen Kurzarbeits-Anzeigen in Waldeck-Frankenberg liegt bei 143 im Vergleich: November 186, Oktober 11), von denen maximal 1.321 Personen betroffen sein könnten. Auf Landkreisebene liegen Hochrechnungen zur tatsächlichen Kurzarbeit bis Juli vor: Danach waren in Waldeck-Frankenberg 7.298 Beschäftigte in 626 Betrieben in Kurzarbeit Juni: 11.199 Personen in 792 Unternehmen).

Ob und in welchem Umfang die Betriebe tatsächlich kurzarbeiten, wird erst mit der Abrechnung deutlich, für die sie drei Monate Zeit haben. Im Landkreis Waldeck-Frankenberg waren im Dezember 3.428 Menschen auf Jobsuche, 79 mehr als im November und 494 mehr als im Dezember 2019. Die Arbeitslosenquote steigt auf 3,9 Prozent. In Korbach und Bad Wildungen sind 1.585 Menschen ohne Arbeit, 9 mehr als im November und 142 mehr als vor einem Jahr. In

Frankenberg sind 1.074 Arbeitslose gemeldet, 38 mehr als im November. Das entspricht einem Anstieg von 238 gegenüber Dezember 2019. In Bad Arolsen sind 769 Menschen auf Arbeitssuche 32 Personen mehr und zu Dezember des Vorjahres 114 Personen mehr.

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