Arbeitsmarkt mit bestem Ergebnis der Dekade

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In Waldeck-Frankenberg bleibt die Stadt Frankenberg trotz saisonal schwächerem Arbeitsmarkt unter der drei Prozent Quote. Mit bestem Ergebnis der Dekade bewertet die Arbeitsagentur den Arbeitsmarkt in Hessen.

Korbach. Mit einem Jahresdurchschnittswert von rund 149.800 Arbeitslosen erreichte der hessische Arbeitsmarkt 2019 das niedrigste Ergebnis der letzten zehn Jahre. Der Rückgang zum Jahresdurchschnittswert 2009 (211.156) beträgt fast 30 Prozent.

Almuth Schlosser, Mitglied der Geschäftsführung der Regionaldirektion Hessen, zieht eine positive Bilanz: „2019 ist für den hessischen Arbeitsmarkt sehr gut verlaufen. Der Jahresdurchschnittswert stellt mit etwa 150.000 Arbeitslosen das beste Ergebnis der Dekade dar. Die letzten zehn Jahre haben gezeigt, dass der Arbeitsmarkt in einem hohen Maß für Menschen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung aufnahmefähig war.

Vom konjunkturellen Aufschwung konnten ebenfalls Langzeitarbeitslose und Menschen mit Behinderungen profitieren.“ Alles in allem erwartet die Regionaldirektion Hessen für 2020 einen weiteren Anstieg der Beschäftigtenzahlen und einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit.

In Waldeck-Frankenberg macht sich indes der Winter bemerkbar

Wie saisonal üblich verzeichnet die Arbeitsagentur Korbach einen moderaten Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Die Arbeitslosenquote im Landkreis liegt bei 3,3 Prozent. Innerhalb des Agenturbezirks liegt die Geschäftsstelle Frankenberg mit einer Quote von 2,9 Prozent an der Spitze und als einzige unter der 3-Prozent-Marke.

Manfred Hamel, Geschäftsführer operativ der Agentur für Arbeit Korbach, betont: „Obwohl durch die Insolvenz der Firma Wilke mehr Arbeitslose als im Vormonat im Landkreis Waldeck-Frankenberg statistisch geführt werden, sank die Arbeitslosenquote in Waldeck-Frankenberg um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahresmonat. Das zeugt von einem stabilen Arbeitsmarkt in diesem Landkreis. Bedenklich ist dagegen die deutlich negative Entwicklung im Stellenbestand, die ein Indiz für eine schwächere konjunkturelle Phase sein kann“.

Insgesamt waren 2.934 Menschen im Dezember im Landkreis Waldeck-Frankenberg arbeitslos gemeldet. Davon entfallen auf Korbach und Bad Wildungen 1.443 Menschen ohne Arbeit. Das sind 102 mehr als im November und entspricht einer Quote von 3,5 Prozent. Die Geschäftsstelle Frankenberg meldet 836 Arbeitslose, was einem Zugang von 45 Personen entspricht. 2,9 Prozent lautet die Quote im Dezember, im November waren es 2,7 Prozent. In Bad Arolsen sind 655 Menschen ohne Beschäftigung erfasst. Im Vergleich zu November sind das 18 mehr. Die aktuelle Arbeitslosenquote beträgt hier 3,7 Prozent.

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