Bad Arolsen investiert in Stadtentwicklung

Das ehemalige Lahrmannbetriebsgelände könnte für eine innerstädtische Neubausiedlung zur Verfügung stehen.
+
Das ehemalige Lahrmannbetriebsgelände könnte für eine innerstädtische Neubausiedlung zur Verfügung stehen.

In den kommenden zehn Jahren sollen fast 12 Millionen Euro für Projekte in der Kernstadt ausgegeben werden. Unter anderem stehen mehr Grünflächen, barrierefreie Wohnangebote und nachhaltige Energieversorgung auf der Agenda.

Bad Arolsen. Die Stadt will in den kommenden zehn Jahren fast 12 Millionen Euro für die Stadtentwicklung ausgeben. Das geht aus einem Grundlagenpapier „Stadtumbau“ hervor.

„Ziel ist, die Kernstadt durch neue Impulse zukunftsfähig zu machen. Dabei gilt es folgende Schwerpunkte zu beachten: die zunehmende Überalterung der Bevölkerung, Schaffung mehr barrierefreier Wohnangebote, Brachflächengestaltung, Beachtung und Lösungen für energetisch schlechte Bausubstanz, nachhaltige Energieversorgung auf lokaler Ebene, Gestaltung von Grün- und Platzflächen, Zukunftsweisende Mobilitätsangebote für alle“, so Bürgermeister Jürgen van der Horst auf Anfrage.

Das Büro Arbeitsgruppe Stadt hat seit Februar 2017 ein Städtebauliches Entwicklungskonzept erstellt. Darin sind auch die Ergebnisse des Integrierten Kommunalen Klimaschutzkonzeptes für Bad Arolsen aus dem Jahr 2014 eingeflossen. Dieser umfassende Rahmenplan ist die maßgebliche Grundlage für die städtebauliche Entwicklung der nächsten Jahre.

Mit dem Antrag auf Aufnahme in das Städtebauförderprogramm im Februar 2016 benannte die Stadt Bad Arolsen bereits erste konkrete Projekte. Projekte mit denen die Zielsetzungen auf die eingangs genannten Handlungsfelder erreicht werden sollen. Gestartet wird noch in diesem Jahr im Bereich des Bad Arolser Krankenhauses. Dort soll der alte Pflegetrakt des Diakonissenhauses abgebrochen werden. Das ehemalige Lahrmannbetriebsgelände (siehe Foto) könnte für eine innerstädtische Neubausiedlung zur Verfügung stehen.

 Optische Verbesserungen soll es an den Ortsteinfahrten geben. Das Richard-Beekmann-Stadion soll saniert werden, die Ausweitung des Nahwärmenetzes ist vorgesehen und der Umbau des Rathausplatzes, sowie Verbesserungen am Schloss- Teichweg sind im Gespräch.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zu Gast in Diemelstadt
Waldeck-Frankenberg

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zu Gast in Diemelstadt

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet war in der Stadthalle Rhoden zu Gast und konnte sich ins Goldene Buch der Stadt Diemelstadt eintragen.
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet zu Gast in Diemelstadt
Kampfhubschrauberregiment 36 Fritzlar hält Übungsflüge im Landkreis ab
Waldeck-Frankenberg

Kampfhubschrauberregiment 36 Fritzlar hält Übungsflüge im Landkreis ab

In dieser Woche finden taktische Übungsflüge auch in Waldeck-Frankenberg statt. Die Tiger Kampfhubschrauber der Georg-Friedrich-Kaserne gehen dabei auch in den Tiefflug.
Kampfhubschrauberregiment 36 Fritzlar hält Übungsflüge im Landkreis ab
Ortsvorsteher führen Gespräche über Situation in den Frankenauer Stadtteilen
Waldeck-Frankenberg

Ortsvorsteher führen Gespräche über Situation in den Frankenauer Stadtteilen

Die Sitzung wurde darüber hinaus genutzt, um die Dorfentwicklung in Altenlotheim zu begutachten. Hier entsteht unter anderem eine neue Mehrzweckhalle.
Ortsvorsteher führen Gespräche über Situation in den Frankenauer Stadtteilen
Happy birthday to "U": Kult-Disco Utopia wird 50
Waldeck-Frankenberg

Happy birthday to "U": Kult-Disco Utopia wird 50

Seit 50 Jahren wird in der Discothek Utopia in Geismar gefeiert. 1982 übernahm Lothar Battefeld das Tanzlokal. Das Disco-Urgestein erzählt die Geschichte einer …
Happy birthday to "U": Kult-Disco Utopia wird 50

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.