Ausstellung der Arolsen Archives erhält Grimmepreis

Archivbild.
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Die Arolsen Archives eröffneten im August vergangenen Jahres in Meßkirch die Freiluft-Wanderausstellung „#StolenMemory“. Im Zentrum stehen dabei sogenannte Effekten, persönliche Gegenstände, und deren Rückgabe an Angehörige der NS-Opfer.

Bad Arolsen. Die Arolsen Archives eröffneten im August vergangenen Jahres in Meßkirch die Freiluft-Wanderausstellung „#StolenMemory“. Im Zentrum stehen dabei sogenannte Effekten, persönliche Gegenstände, und deren Rückgabe an Angehörige der NS-Opfer.

Mehr als 100 Erinnerungsstücke übergeben die Arolsen Archives pro Jahr an Familien ehemaliger Häftlinge, seit dem Start der Suchkampagne 2016. Die Ausstellung in einem ausklappbaren und begehbaren Übersee-Container reiste 2020 durch 20 Städte in Deutschland. Sie wurde begleitete von der Website stolenmemory.org sowie Videoportraits einzelner Angehöriger und deren Geschichten zu den Effekten. Nun hat das Projekt den „Grimme Online Award“ in der Kategorie Wissen und Bildung erhalten“, wie die Arolsen Archives mitteilen. In der Begründung der Jury heißt es: „#StolenMemory erzählt eindrücklich und nüchtern zugleich die Geschichte von KZ-Insass*innen und die Geschichte von 2.500 Erinnerungsstücken, die immer noch darauf warten, den Weg zu den Nachkommen ihrer ehemaligen Besitzer*innen zu finden. Die Website bietet in ästhetisch gelungenen Zugängen die Möglichkeit, in Vergangenheit und Gegenwart einzutauchen.“

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