Zukunft im Blick - Azubis präsentieren innovative Ideen

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Sind gespannt auf die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs (v. l.): Frauke Syring (Hessenmetall), Colin Chotzko, Nils Grosche, Sabrina Heidl (Horizont) und Guido Kersting (Ausbildungsleiter).

Azubis der Firmen Hettich, Horizont, und Viessmann nehmen am Nachwuchswettbewerb "Meine Zukunft" teil. Veranstaltet wird er vom Arbeitgeberverband Hessenmetall.

Waldeck-Frankenberg. Der Arbeitgeberverband Hessenmetall veranstaltet zum zehnten Mal den Nachwuchswettbewerb „Meine Zukunft- der beste Nachwuchs für die beste Branche“. Dabei geht es für Azubis oder Studierende darum, in ihren Betrieben innovative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Der Wettbewerb läuft hessenweit. Mit dabei sind auch drei Unternehmen aus dem Landkreis, unter anderem der Titelverteidiger vom letzten Jahr, die Firma Horizont aus Korbach.

Ihr Beitrag heißt „Forscherwerkstatt“ und richtet sich in Zeiten von Fachkräftemangel und Nachwuchssorgen an Schüler, um ihnen die Arbeit und Produkte des Unternehmens nahe zu bringen. Die Azubis des Unternehmens haben dabei verschiedene Stationen für Schulklassen aller Altersgruppen ausgearbeitet und betreuen diese dann auch.

Zu lernen gibt es Grundlagen der Physik, Elektrotechnik, 3D-Druck, Automatisierungstechnik, Steuerungstechnik, Steuerung per App und Social Media. Schulkassen können sich bei Horizont für die „Forscherwerkstatt“ anmelden und erhalten dann im Unternehmen erste Einblicke in die Inhalte von Ausbildung und Produktion.

Die Auszubildenden Felix Penno, Moritz Koller und Marcel Schäfer (v. l.) von der Firma Hettich zeigen ihre neue Klebevorrichtung.

Die Azubis der Firma Hettich aus Frankenberg haben eine Verbesserung der Produktionstechnik entwickelt. Auf die Werkstückträger des Möbelbeschlagproduzenten werden normalerweise Datenträger aufgeklebt, damit die Anlage während des Produktionsprozesses die Daten entsprechend speichern und verarbeiten kann.

Diese Datenträger sind in der Vergangenheit immer wieder abgefallen und haben damit Staus und Störungen verursacht. Das Team hat den bisherigen Kleber durch ein neues Zweikomponentenprodukt ersetzt und ein Gerät zur Verbesserung der Klebetechnik entwickelt, so dass in Zukunft die Ausfälle reduziert und damit Kosten gespart werden.

Niko Kassubek, Pascal Schneider und Niko Irle (v. l.) sind das Team der Firma Viessmann vor der Präsentation ihres „Smart Energy Cube“.

Die Auszubildenden der Firma Viessmann aus Allendorf haben einen „Smart-Energy-Cube“ entwickelt. Dahinter verbirgt sich ein Schulungsgerät für Mitarbeiter, um diese zu sensibilisieren, mit beispielsweise Strom und Druckluft nachhaltiger umzugehen. Das Gerät misst den Verbrauch, visualisiert die Ergebnisse und berechnet die Kosten. Dafür ist es mit Sensoren versehen und besitzt einen Mini Computer.

Die Jugendlichen haben Software zur Berechnung entwickelt und eine Homepage geschaffen. Durch die Ermittlung und Visualisierung der Daten erhofft sich das Unternehmen, in Zukunft Ressourcen und damit Kosten zu sparen: Von der Druckluftleitung bis zur Kaffeemaschine.

Am 8. Februar präsentieren die Teams ihre Projekte einer Jury in Frankfurt. Wer weiterkommt, darf am 8. März am Finale teilnehmen.

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