Bahngipfel in Frankenberg: Lückenschluss als Chance für die Region

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Die Ederberglandbahn auf der Fahrt nach Herzhausen. Menschen ersetzen die Bahnschranken. Foto: Feldmann

Frankenberg. Der Bundestagsabgeordnete für das Frankenberger Land, Dr. Edgar Franke, hatte gemeinsam mit dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Bun

Frankenberg. Der Bundestagsabgeordnete für das Frankenberger Land, Dr. Edgar Franke, hatte gemeinsam mit dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sören Bartol, zum "Bahngipfel" nach Frankenberg in das Hotel "Sonne" eingeladen. Experten aus Hessen und Nordrhein-Westfalen trafen sich hier mit dem DB Konzernbevollmächtigten Dr. Klaus Vornhusen und mit dem Leiter der Kurhessenbahn, Joachim Kuhn. Die Chancen und Hindernisse einer Reaktivierung der Bahnstrecke Frankenberg-Korbach wurden diskutiert.

Die Gespräche um die Reaktivierung der Kurhessenbahn wurden begleitet von den Chefs der Hessischen Verkehrsverbünde Klaus-Peter Güttler, Wolfgang Dippel, dem Landtagsabgeordneten Reinhard Kahl, den 1. Kreisbeigeordneten Jens Deutschendorf und Karsten McGovern sowie dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Karl-Friedrich Frese und dem Frankenberger Bürgermeister Rüdiger Heß. "Alle waren sich grundsätzlich einig, dass die Wiederaufnahme der Strecke nach Korbach erhebliche Chancen für die Region bedeute. Direkte Anschlüsse ins Ruhrgebiet, nach Kassel bzw. Frankfurt am Main wären möglich", betonte Sören Bartol.

In der Expertenrunde zeichnete sich ab, dass die Reaktivierung der Strecke unter guten Vorzeichen steht. Sowohl von Seiten des Nordhessischen Verkehrsverbandes als auch in der Politik ist der Wille vorhanden, die Planungen in diese Richtung weiter zu unterstützen. Probleme bereiteten am ehesten die zahlreichen unbeschrankten Bahnübergänge entlang der Strecke.

Edgar Franke zeigte sich dennoch sehr zufrieden mit dem Gespräch: "Bei weiterhin steigenden Energiepreisen ist eine Reaktivierung sinnvoll, da sie sowohl aus Sicht der Verkehrsunternehmen als auch des Landkreises wirtschaftlich Sinn mache. Zudem wird das Nationalparkzentrum als auch die touristische Region Kellerwald-Edersee verkehrstechnisch sowohl an Südhessen als auch an Nordrhein-Westfalen angeschlossen." In einem waren sich alle politischen Vertreter einig, dass das Gespräch zeigt, wie wichtig es ist, sich mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen. "So kann man politisch gemeinsam für die Region handeln", meinten Franke, Kahl und Deutschendorf übereinstimmend.

Die Einigkeit in dieser Pressemitteilung sieht Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß anders. Hier seine KLARSTELLUNG.

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