Sowohl Bauzeiten als auch Kosten wachsen weiter an

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Hier sollte das Pflaster eigentlich schon fertig sein.

In der Stadt Korbach verzögern sich die Bauarbeiten in der Fußgängerzone. Die Sanierungsarbeiten am Fachwerkhaus in der Prof.-Kümmell-Straße werden immer teurer.

Korbach. Von den vielen Baustellen in der Kreis- und Hansestadt gibt es aktuell nicht nur Gutes zu berichten.

Viele, die sich auskennen und auch selbsternannte Fachleute, haben es lange vermutet, und in der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde es dann offiziell verkündet: Die Fußgängerzone in der Bahnhofstraße wird offenbar entgegen aller vorangegangener Zusagen nicht bis zum Weihnachtsgeschäft fertig. Bauamtsleiter Stefan Bublak macht unvorhersehbare Mängel im Untergrund und auch die ausführende Baufirma für die Verzögerungen verantwortlich.

Die Geschäftsinhaber in der Bahnhofstraße trifft das zwar nicht überraschend, aber wirtschaftlich besonders hart (wir berichteten). Die gute Nachricht: Bei den Arbeiten am Zentralen Omnibusbahnhof geht es voran. Das gab es allerdings nicht zum Nulltarif: Die Stadt Korbach hat eine Prämie von 50,000 Euro zugesagt, wenn es schneller geht. Das hat die Baufirmen offenbar in Bewegung gebracht.

Der Bahnhofvorplatz wird jetzt in Angriff genommen: Die Straße soll möglichst noch vor Weihnachten wieder befahrbar sein, die chaotische Verkehrssituation in diesem Teil der Kreisstadt beschleunigt die Beteiligten offenbar nachhaltig.

Auch am Fachwerkhaus in der Prof.-Kümmell-Straße hakt es. Die Sanierungsarbeiten verzögern sich immer wieder, und die Kosten explodieren. Mittlerweile geht man von mindestens 2 Millionen Euro aus. 2014 hatte Bürgermeister Friedrich noch von 1 Million Euro gesprochen, Bauamtsleiter Bublak war 2015 bereits bei 1,55 Millionen Euro. Baukostensteigerungen und zusätzlicher Sanierungsbedarf werden für die Verteuerung verantwortlich gemacht.

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