Besseres Leben für Rebhühner - Vöhler passen Landschaft an Tiere an

Landrat Dr. Kubat, Landwirt Klaus Höhle, Kreisbeigeordneter Fritz Schäfer, LLH Beraterin Andrea Imhäuser, Naturschützer Heinrich Göbeler, Jäger Fabian Treyse und Landwirt Herrmann Büchsenschütz-Göbeler machen sich für Rebhühner stark.
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Landrat Dr. Kubat, Landwirt Klaus Höhle, Kreisbeigeordneter Fritz Schäfer, LLH Beraterin Andrea Imhäuser, Naturschützer Heinrich Göbeler, Jäger Fabian Treyse und Landwirt Herrmann Büchsenschütz-Göbeler machen sich für Rebhühner stark.

Mit gemeinsamen Anstrengungen von Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd werden in Basdorf die Lebensbedingungen für dort noch vorhandene Rebhühner verbessert.

Vöhl. Mit gemeinsamen Anstrengungen von Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd werden in Basdorf die Lebensbedingungen für dort noch vorhandene Rebhühner verbessert. Landrat Dr. Reinhard Kubat, der das Vorhaben der Basdorfer mit Mitteln der ehemaligen Naturlandstiftung unterstützt hat, informierte sich bei einem Vor-Ort-Termin über die Maßnahmen und dankte allen Beteiligen für ihr Engagement. Im Herbst 2020 startete die Initiative. Seither werden Feldwege deutlich seltener gemulcht, um Strukturen und Deckung auch über das Winterhalbjahr zu erhalten. Die anhaltend geschlossene Schneedecke zu Beginn des Jahres war für die Rebhühner eine herausfordernde Zeit, da ihnen die Futtergrundlage entzogen wurde. Mit der finanziellen Unterstützung des Landkreises stellten die Basdorfer mehrere Futtereimer auf. Zusätzlich schob der ortsansässige Naturschützer Heinrich Göbeler die Feldwege per Trecker frei, um so die Mobilität der Rebhühner zu erleichtern. Es wurde auch eine eine Hecke in die Feldflur gepflanzt. Im kommenden Herbst sollen mehrjährige, strukturierte Blühflächen nach Bad Zwestener Vorbild dort gibt es das Projekt seit 2018) angelegt werden. Dies soll die Insektenvorkommen fördern, welche gleichzeitig lebensnotwendige Nahrungsgrundlage der Rebhuhnküken sind. Entlang dieser Flächen werden zudem Infoschilder auf die Initiative hinweisen und zugleich Hundehaltende auf die Notwendigkeit der Leinenpflicht in diesem Gebiet aufmerksam machen. Landrat Kubat: „Das Projekt in Basdorf steht beispielhaft für den Erhalt von Kulturlandschaften und der Förderung des Lebensraums selten gewordener Tierarten.“ Die Initiative sei vorbildlich und unterstützenswert. „Wir freuen uns, dass wir das Projekt mit Mitteln des Landkreises unterstützen können.“

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