Der Beste geht

Bad Wildungen. Mit einer feierlichen Stunde wurde der bisherige Leiter des Nationalparks Kellerwald, Peter Gaffert, verabschiedet. Staatsministe

Bad Wildungen. Mit einer feierlichen Stunde wurde der bisherige Leiter des Nationalparks Kellerwald, Peter Gaffert, verabschiedet. Staatsminister Wilhelm Dietzel betonte in seiner Ansprache, dass Gaffert in seiner Amtszeit viel fr den Nationalpark und die Umgebung getan habe. Es seien zwar nur dreieinhalb Jahre gewesen, doch auch die einstige Begehung des Mondes durch den Menschen sei in kurzer Zeit erfolgt. Zeit sei relativ und Gaffert habe die Zeit sehr intensiv genutzt und deutliche Spuren hinterlassen. Im Bereich Umweltschutz und Tourismus sei die Region Gaffert zu Dank verpflichtet.Der Leiter des Vereins Europarc Deutschland, Dr. Eberhard Henne, schloss sich den Worten des Staatsministers an. Gaffert habe die Entwicklung des Nationalparks Kellerwald entscheidend vorangebracht. Henne hob hervor, dass Gaffert fr die Position, die er ausbte, als Bester auf Bundesebene galt und unterstrich seine Worte mit dem Satz: Wir geben Gutes ab. Er wnschte Gaffert ein ebenso gutes Gelingen und weiterhin viel Erfolg bei seiner zuknftigen Ttigkeit als Oberbrgermeister in Wernigerode.Vhls Brgermeister Harald Plnnecke betonte, dass die Region mit Gaffert erfolgreich geworden sei. Er sprach ausdrcklich im Plural und vertrat somit seine Kollegen rund um den Kellerwald.Der Vorsitzende des Personalrats, Hermann Bieber, verdeutlichte die gute Zusammenarbeit, die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks mit ihrem Chef pflegten. Die Mitarbeiter htten ihn sicher gern als Chef behalten unterstrich Bieber die gute Zusammenarbeit.Die Pressesprecherin des Nationalparks, Jutta Seuring, erntete die ersten Lacher, als sie mitteilte, sie wolle jetzt mal erzhlen wie er wirklich war. Doch ihr schmunzelnder Blick verriet, dass es sich keineswegs um negative Eigenschaften handelte. Sie zitierte einige Stze ihres Vorgesetzten der letzten dreieinhalb Jahre und sorgte so fr eine ausgelassene, gute Stimmung unter den Gsten. Doch auch den harten Alltag lie sie nicht aus. Man habe nur wenig der tatschlichen Arbeit in der ffentlichkeit vernommen. Sie verglich es mit einem Eisberg, bei dem sechs Siebtel unterhalb der Wasseroberflche ist. Doch habe das Team mit Gaffert an der Spitze stets Rckenwind aus Kassel und Wiesbaden gehabt, so dass viele Arbeiten, die erstmals umgesetzt wurden dennoch erfolgreich verlaufen seien.

Zum Abschied erhielt Gaffert von seinen Mitarbeitern unter anderem eine Tigerente in Lebensgre in Anlehnung an einige Zitate bezglich Janosch. Gaffert zeigte sich sehr gerhrt und bedankte sich bei allen Rednern und Mitarbeitern fr die Untersttzung. Es war toll, dass ich Euch hatte fand er die kurzen aber richtigen Worte. Er verabschiedete sich nach eigenen Angaben mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Zur Erinnerung an seine Amtszeit pflanzten er und Dietzel vor dem Gebude des Nationalparks einen Ginkgobaum. Der Ginkgobaum wisse nicht, ob er Nadel- oder Laubbaum ist und lasse sich somit auch in kein Schema pressen, lachte Gaffert ber den Nadelbaum mit Blttern.

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