Besuch bei "Zeitraum"

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Foto: Grüne

Frankenberg. Bei ihren Sommertouren besuchten sowohl SPD, wie auch Grüne den Bürgertreff in der Innenstadt.

Frankenberg. Begrüßt wurden die SPD- Politiker  von den Mitarbeitern, die durch die Initiative 50+ des Jobcenters das Projekt "Zeitraum" begleiten. Im Gespräche erläuterten Frau Metzner und Herr Lammers die vielfältigen Projekte desZeitraums. Hierzu zählen ein Ferienangebot für Kinder, ein Beschäftigungsangebot für Senioren, Hilfe bei Anträgen jeder Art, Beratung zu Ämtergängen, Unterstützung beim Verfassen von Bewerbungen und Lebensläufen aber auch Hilfe beim Ausbessern von Kleidung und Aufarbeitung von Möbeln für Geringverdiener. Des Weiteren kann man in den Räumlichkeiten des Gastraums im Internet recherchieren, die Tageszeitung lesen und Gespräche mit anderen Gästen führen.Fraktionsvorsitzender Dr. Hendrik Sommer: "Es ist beeindruckend was hier entstanden ist und welches Beratungsangebot für Menschen geschaffen wurde, die hier Hilfe bekommen können. Das Projekt "Zeitraum" ist momentan bundesweiteinmalig.

Die Zukunft des Projekts ist ungewiss. Ende 2015 läuft die Initiative 50 Plus des Bundes aus und noch ist nicht klar, ob der Bund dieses Initiative oder eine ähnliche weiter fördern will. Erklärtes Ziel der Teilnehmer ist es, dass das "Zeitraum" auch nach 2015 weitermachen kann.

"Es wäre sehr schade, wenn alles was hier erschaffen wurde, ab 2015 nicht mehr zur Verfügung steht. Wichtig wäre, dass das Jobcenter mit den unterschiedlichen Akteuren prüft, ob es eine Möglichkeit gibt den "Zeitraum" weiter zu erhalten." resümiert die Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Daniela Neuschäfer.

Auch der Frankenberger Landtagabgeordnete, Jürgen Frömmrich, informierte sich gemeinsam mit den Mitgliedern der GRÜNEN Stadtfraktion über die Arbeit des Bürgertreffs."Trotz der guten Wirtschaftslage in Deutschland sind die Perspektiven für Arbeitssuchende Menschen über 50 schwierig. Das Zeitraum gibt den Teilnehmern eine neue Aufgabe und schafft gleichzeitig niederschwellige Angebote für Menschen mit ähnlichen Sorgen. Hier helfen Menschen, die aus persönlicher Erfahrung wissen, welche Hürden es bei der Jobsuche gibt. Das sorgt für Vertrauen und baut Berührungsängste ab", so Jürgen Frömmrich."Wir haben als GRÜNE Stadtfraktion gerne unserer Zustimmung zu dem Projekt in der Stadtverordnetenversammlung gegeben. Als Familienstadt wollen wir alle Menschen erreichen. Auch die, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen", ergänzt Uwe Patzer, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN in Frankenberg.

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