Besucherzahl erneut getoppt: Bikepark Willingen trotzt erfolgreich der Coronakrise

Trotz verkürzter Saison und ausgefallenem Festival steigerte sich der Besucherzustrom am Bikepark in Willingen.
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Trotz verkürzter Saison und ausgefallenem Festival steigerte sich der Besucherzustrom am Bikepark in Willingen.

Obwohl der „MTB ZONE Bikepark Willingen“ die Saison um insgesamt fünf Wochen verkürzen musste, freuen sich die Betreiber über ein Drittel mehr Besucher. 28.000 Mountainbiker besuchten in den vergangenen Monaten den Bikepark am Ettelsberg.

Willingen. Obwohl der „MTB ZONE Bikepark Willingen“ die Saison um insgesamt fünf Wochen verkürzen musste, freuen sich die Betreiber über ein Drittel mehr Besucher. 28.000 Mountainbiker besuchten in den vergangenen Monaten den Bikepark am Ettelsberg. Das sind 7.000 mehr als im Vorjahr. Was besonders beachtlich ist, da der Bikepark 2019 die Besucherzahl bereits verdoppelt und die aktuelle Saison schwierig war. Die Saison begann vier Wochen später als 2019 und musste auch eine Woche früher als geplant wegen der Coronavirus-Ausbreitung wieder geschlossen werden. Gleichzeitig fehlte das rund 30.000 Besucher starke Bike Festival, das auch den Bikepark in den Blickpunkt einer großen Öffentlichkeit rückt. Dafür war in der zurückliegenden Saison der Bikepark erstmals als komplettes Konzept erlebbar.

„Parkplätze, Bikestation, Bikewash, Gastronomie und WC-Anlagen am K1 sind fertig. Diese Serviceangebote tragen dazu bei, dass der Köhlerhagen als Mittelpunkt des Bikeparks wahrgenommen wird“, ist sich Jörg Wilke, Geschäftsführer der Seilbahngesellschaft sicher. Auch das Hygienekonzept des Bikeparks hat sich im Sommer als sicher und gut realisierbar erwiesen. „Die Mountainbiker haben sich überwiegend an die Regeln gehalten. Von den gemachten Erfahrungen profitieren wir enorm bei unseren Wintervorbereitungen“, so Wilke. Dass ein Unternehmen während der Pandemie so erfolgreich arbeiten kann, ist nicht selbstverständlich. „Wir freuen uns, dass es uns möglich war, fast die komplette Saison hinweg zu öffnen und dass wir dazu beitragen durften, attraktive und gesunde Freizeitangebote zu schaffen, in einer Zeit, in der es wenig Alternativen gibt“, betont Diddie Schneider.

Für die Saison 2021 haben alle Beteiligten bereits Pläne in der Tasche. Nach langer Wartezeit rechnen sie nun damit, dass die lang ersehnte Genehmigung zur Öffnung der Enduro Strecke eintrifft. Zudem sollen an der Freeride etwa 100 Meter neue North-Shore Elemente gebaut und die alten Holzkonstruktionen komplett entfernt werden. Der Bikewash am K1-Gebäude soll deutlich verbessert werden. Auch der Umbau des unteren Teils der Freeride ist ein dringendes Anliegen.

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