Biogasanlage optimiert

Korbach. Rund zehntausend Tonnen Speise- und Lebensmittelreste aus Grokchen und Restaurants werden pro Jahr in der Biogas anlage in

Korbach. Rund zehntausend Tonnen Speise- und Lebensmittelreste aus Grokchen und Restaurants werden pro Jahr in der Biogas anlage in Korbach am Ellerbruch vergoren. Durchschnittlich alle zwei Tage wird das Rohmaterial von zentralen Erfassern in Tanklastzgen angeliefert und durchluft dann einen aufwndigen Grprozess.Nach einer Hygienisierung durch Erhitzung auf siebzig Grad werden in den Behltern Bakterien zugefhrt. In der Vorgrung und Nachgrung bei permanent 38 Grad wird Gas frei, das ein Blockheizkraftwerk befeuert. Hier wird elektrische und thermische Energie erzeugt. Die geschaffene Energie versorgt den eigenen Betrieb, eine Hackschnitzeltrockenanlage und per Fernwrmeleitung vor allem das Kreishaus mit Wrme. Die Abfallprodukte, der Klrschlamm wird in einem riesigen Behlter gelagert, denn er darf nur zu bestimmten Zeiten und bei entsprechender Witterung auf die Felder als Dnger aufgebracht werden.Hier sieht Betreiber Carsten Rube den Lebensmittelkreislauf geschlossen. Er nutzt die Grreste als Dngerersatz grtenteils im eigenen Betrieb. Nach heftigen Protesten aus der Bevlkerung im vergangenen Jahr, die ber Geruchsbelstigungen klagten (wir berichteten), hat die Anlage in einigen Bereich aufgerstet.So machte sich Regierungsprsident Lbcke auf den Weg, um sich vom ordnungsgemen Betrieb der Anlage zu berzeugen. Seit mehreren Jahren drfen Lebensmittelabflle nicht mehr an Schweine verfttert werden, was Anlagen dieser Art ntig mache, so der Regierungsprsident. Umfangreiche Sicherheitsstandards und Kontrollmechanismen wurden im letzten Jahr nachgerstet. Die eingehenden Lebensmittelreste werden alle beprobt, die Endprodukte (Grreste) werden fnfmal jhrlich untersucht.Zustzliche Aktivkohlefilter minimieren die Geruchsbelstigung fr die Umgebung und der Fllbehlter wurde speziell abgedichtet. Offensichtlich hat die Geruchsbelstigung fr die Umgebung damit abgenommen. Carsten Rube betont, dass sich Anlagen dieser Art stndig technisch weiterentwickeln und verbessern.Auch die Qualitt der Schulungen habe zugenommen. Insgesamt gebe es mehr Erfahrungen mit Biogasanlagen, von der auch er als Betreiber profitieren und den Standard permanent verbessern konnte.

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