Biomasseprojekte in der Region

Waldeck-Frankenberg. Mit dem Ausbau regenerativer Energien und der Nutzung nachwachsender Rohstoffe hat sich der Arbeitskreis Energie und Klimaschutz

Waldeck-Frankenberg. Mit dem Ausbau regenerativer Energien und der Nutzung nachwachsender Rohstoffe hat sich der Arbeitskreis Energie und Klimaschutz des Kellerwaldvereins beschäftigt.Die Teilnehmer wurden von  EWF- und VEW-Geschäftsführer Stefan Schaller und VEW-Sachgebietsleiter Windenergie, Stefan Kieweg, über den möglichen Ausbau von Windkraftanlagen in der Region Kellerwald-Edersee informiert.

Wirtschaftlich sind Windkraftanlagen, wenn in 140 Metern Höhe eine Windgeschwindigkeit von mindestens 5,75 m/s vorherrscht. Nach Einschätzung des VEW sind für verlässliche Einschätzungen jedoch Langzeitstudien nötig. "Die Stadt Bad Wildungen möchte auf jeden Fall aktiv werden", so Arbeitskreisleiter Hans-Jürgen Kramer. "Die Stadtverordnetenversammlung hat die Verwaltung beauftragt, anhand der vorhandenen Standortanalyse für Windkraftanlagen die Flächen im Stadtgebiet hinsichtlich Baugenehmigung und behördlicher Auflagen zu entwickeln sowie potentiellen Betreibern anzubieten."Der Sitzung schloss sich eine Besichtigung der Holzfeuerungsanlage an der Sporthalle und Grundschule Giflitz an. Stefan Veltum und Hermann Wagener erläuterten die 300 kW Hackschnitzelfeuerungsanlage, die von der M+V Biomasse betrieben wird.Nächste Station des Arbeitskreises war die NAWARO-Biogasanlage in Böhne. Betreibergesellschaft ist die MR Bioenergie Edertal GmbH & Co KG, zu der sich 16 Landwirte und der Maschinenring Waldeck-Frankenberg e.V. zusammengeschlossen haben. Friedhelm Emde erläuterte die moderne 250 kW Anlage, die im vergangenen Jahr ans Netz gehen konnte. Es ist geplant, hier pro Jahr 2.000.000 kWh Strom zu produzieren.

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