Blauzungenkrankheit: Neue Regelungen zum Transport und Handel von Nutztieren

Trotz aller derzeitigen Vorkehrungen und Bestimmungsänderungen rechnet Kreisveterinärdezernent Friedrich Schäfer mit einer Ausdehnung der Sperrgebiete.

Waldeck-Frankenberg - Nach dem Ausbruch der Blauzungenkrankheit in Rheinland-Pfalz und der damit verbundenen Einrichtung eines Sperrgebiets, das auch den südlichen Teil des Landkreises Waldeck-Frankenberg erfasst (wir berichteten), sind neue, erleichterte Verbringungsregelungen (Bestimmungen zum Handel und Transport von Rindern, Schafen und Ziegen) getroffen worden.

Die Regelungen gelten bis zum 28. Februar 2019. Danach wird neu verhandelt, welche Bestimmungen Tierhalter im Sperrgebiet beim Handel und Transport von Tieren beachten müssen. Grundsätzlich raten Kreisveterinärdezernent Friedrich Schäfer und der Fachdienst Lebensmittelüberwachung, Tierschutz und Veterinärwesen zur Impfung gegen den Erregertyp BT4 und BT8. Es sei damit zu rechnen, dass sich die Sperrgebiete noch weiter ausdehnen werden. „Anzumerken ist, dass die Tiere auch in den Sperrgebieten auf die Weide dürfen“, erläutert Schäfer. Eine generelle Aufstallpflicht gebe es bisher nicht.

Das Veterinäramt hat eine ausführliche Auflistung mit Informationen zur Blauzungenkrankheit erstellt, und weist darauf hin, dass Halter von Rindern, Schafen und Ziegen nun mindestens zwei Jahre lang mit erheblichen Einschränkungen beim Handel und Transport der Tiere rechnen müssen. Auf der Homepage des Landkreises www.landkreis-waldeck-frankenberg.de ist die Auflistung unter der Rubrik „Dienstleistungen – Tierseuchenbekämpfung – Bestimmungen für Tierhalter zur Verbringung“ einzusehen. Dort können sich Tierhalter auch die verschiedenen Tierhaltererklärungen zum Herunterladen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Rainer Jensen/dpa

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